6. Oktober 2022 / Aktueller Hinweis

Zwischenbilanz zur Digitalisierung in Schulen

Zwischenkongress der Schulen und Bildungsverantwortlichen

von JR

Die Schulen in Gütersloh sollen digitaler werden. Bei einem Zwischenkongress tauschten sich die Schulen und Bildungsverantwortliche des Kreises Gütersloh, die am Kooperationsprojekt ‚Schule und digitale Bildung‘ teilnehmen, aus.

Pressemitteilung des Kreis Gütersloh:

Welche Fortschritte haben Schulen bislang auf ihrem Weg in die Digitalität gemacht? Welche Perspektiven gibt es für die kommenden Monate und Jahre? Schulen und Bildungsverantwortliche des Kreises Gütersloh, die am Kooperationsprojekt ‚Schule und digitale Bildung‘ teilnehmen, tauschten sich dazu bei einem Zwischenkongress im Rietberger Lind Hotel aus. Teilgenommen haben Lehrkräfte, Schülerinnen- und Elternvertretungen, Schulaufsichten und Schulträger, Vertreterinnen und Vertreter des Zentrums für Schule und digitale Bildung, die Bezirksregierung Detmold und die Abteilung Bildung des Kreises Gütersloh. 

In der ersten Phase des Kooperationsprojektes ‚Schule und digitale Bildung‘ wurden insbesondere Voraussetzungen für eine erfolgreiche Digitalisierung in den Schulen und bei den Schulträgern geschaffen. Dabei wurde in der Zeit nicht nur die digitale Infrastruktur ausgebaut, sondern auch Akteure geschult. Dazu gehört unter anderem das Qualifizierungsangebot ‚Unterrichtsentwicklung – Lernen und Lehren in der Kultur der Digitalität‘. Das ist ein Angebot für Schulleitungen und Lehrkräfte, in dem sie verschiedene Prozesse kennenlernen, die Digitalisierung in die Schule bringen. Lehrkräfte haben die Möglichkeit, an Workshops teilzunehmen, um die Unterrichtsentwicklung weiterzuentwickeln und dabei digitale Medien zu nutzen. „Ich finde es toll, dass sich die Schulen auf den Weg begeben haben, die Digitalisierung in ihren Schullalltag aufzunehmen“, so Kreisdirektorin Susanne Koch. „Und auch die regionalen Kommunikationsstrukturen zwischen Land und Kommunen haben sich verbessert. Das ist gut.“

Dazu haben sich auch sogenannte Runde Tische, die den regelmäßigen Austausch von Schulen und ihren Trägern ermöglichen, während der ersten Phase des Projektes ‚Schule und digitale Bildung‘ etabliert. Als zukünftiges Ziel soll auch die Schüler- und Elternschaft stärker in das Projekt mit einbezogen werden.

Während der Veranstaltung wurde deutlich, dass das bislang Erreichte nur eine erste Etappe im Veränderungsprozess der Schulen darstellt. Für die kommenden Monate und Jahre haben sich die Teilnehmenden weitere Ziele gesetzt: Die Kommunikations- und Arbeitsstrukturen in den Schulen und der Bildungsregion zu festigen, die Vernetzung der Schulen auszubauen und Entwicklungsprozesse im Schullalltag ankommen zu lassen. „Ein zusätzliches Ziel besteht auch darin, die Berufliche Bildung in den kommenden Jahren stärker an die schnellen, vielfältigen und auch digitalen Veränderungen anzupassen“, findet Dr. Norbert Kreutzmann, Leiter des Bildungsbüros des Kreises Gütersloh. „Die zu erwerbenden Kompetenzen und das derzeitige Angebot der Beruflichen Ausbildung gilt es weiter zusammenzuführen.“

Zum Thema: Kooperationsprojekt ‚Schule und digitale Bildung‘
Das Projekt ‚Schule und digitale Bildung‘ ist 2017 an den Start gegangen, um Schulen und Schulträger in der Bildungsregion Gütersloh bei der Digitalisierung zu unterstützen. Kooperationspartner sind die Abteilung Bildung mit dem Bildungsbüro des Kreises Gütersloh, die Schulaufsichten, das Kompetenzteam, die Medienberatung, die Bertelsmann Stiftung und die Reinhard Mohn Stiftung.

Die erste Projektlaufzeit endete im August 2022 und schaffte Voraussetzungen für eine erfolgreiche Digitalisierung. 103 von 107 Schulen aus dem Kreisgebiet haben sich daran beteiligt. Die zweite Laufzeit knüpft direkt an die erste an und wurde zunächst bis 2024 verlängert. Die Option um weitere drei Jahre zu erweitern besteht. In dieser Phase sollen die Schulen und Schulträger zeitgemäße Lehr- und Lernprozesse – mit Blick auf digitale Medien - für Schülerinnen und Schüler etablieren.

Bild: Pixabay / zapCulture

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