26. Juni 2022 / Allgemeines

13-Jähriger stirbt nach Sprung in die Elbe

Mindestens eine halbe Stunde war der Junge lang im Wasser, bevor Rettungskräfte ihn fanden und zu reanimieren versuchten. Warum der Nichtschwimmer ins Wasser sprang ist noch unklar.

Einsatzkräfte von Feuerwehr, DLRG und Polizei während der Suche auf dem Anleger "Teufelsbrück" und am Ufer der Elbe.
Veröffentlicht am 26. Juni 2022 um 09:23 Uhr von dpa

Ein 13-Jähriger ist in Hamburg nach einem Sprung in die Elbe gestorben. Der Nichtschwimmer war der Polizei zufolge am Samstag am Fähranleger Teufelsbrück ins Wasser gesprungen und untergegangen.

Nach Angaben eines Polizeisprechers war der Jugendliche mindestens eine halbe Stunde lang im Wasser, bevor Rettungskräfte ihn fanden und zu reanimieren versuchten. Bewusstlos wurde der Verletzte dann in ein Krankenhaus gebracht. Dort starb er in der Nacht, wie die Polizei am Morgen mitteilte.

Warum der Junge ins Wasser sprang, war zunächst unklar. Ein Polizeisprecher sagte, der 13-Jährige sei in einer Gruppe unterwegs gewesen, aber nicht geschubst oder gestoßen worden. Er sei vom Fähranleger in den Bereich zwischen Steg und Land gesprungen. Mehrere Jugendliche aus der Gruppe sprangen demnach hinterher und versuchten, den 13-Jährigen zu retten. Sie mussten laut Polizei von Seelsorgern betreut werden.


Bildnachweis: © Jonas Walzberg/dpa
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