Das Robert Koch-Institut (RKI) hat die bundesweite Sieben-Tage-Inzidenz am Donnerstagmorgen mit 276,9 angegeben. Das geht aus Zahlen hervor, die den Stand des RKI-Dashboards von 05.00 Uhr wiedergeben. Am Vortag hatte der Wert der Neuinfektionen pro Experten gehen seit einiger Zeit von einer hohen Zahl nicht vom RKI erfasster Fälle aus - vor allem weil bei weitem nicht alle Infizierte einen PCR-Test machen lassen. Nur positive PCR-Tests zählen in der Statistik. Zudem können Nachmeldungen oder Übermittlungsprobleme zu einer Verzerrung einzelner Tageswerte führen. Die Gesundheitsämter in Deutschland meldeten dem RKI zuletzt 77.636 Corona-Neuinfektionen (Vorwoche: 48.502) und 90 Todesfälle (Vorwoche: 131) innerhalb eines Tages. Vergleiche der Daten sind auch hier wegen des Testverhaltens, Nachmeldungen oder Übermittlungsproblemen nur eingeschränkt möglich. Generell schwankt die Zahl der registrierten Neuinfektionen und Todesfälle deutlich von Wochentag zu Wochentag, da insbesondere am Wochenende immer mehr Bundesländer nicht ans RKI übermitteln und ihre Fälle im Wochenverlauf nachmelden. Das RKI zählte seit Beginn der Pandemie 26.660.652 nachgewiesene Infektionen mit Sars-CoV-2. Die tatsächliche Gesamtzahl dürfte deutlich höher liegen, da viele Infektionen nicht erkannt werden.
100.000 Einwohner und Woche bei 238,1 gelegen (Vorwoche: 221,4; Vormonat: 499,2). Allerdings liefert die Inzidenz kein vollständiges Bild der Infektionslage.
Bildnachweis: © Bernd Wüstneck/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
77.636 Corona-Neuinfektionen - Inzidenz bei 276,9
Die Inzidenz ist im Vergleich zum Vortag wieder angestigen. Allerdings gehen Experten seit einiger Zeit davon aus, dass der Wert das Infektionsgeschehen nicht mehr genau abbildet.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
Pressemitteilung vom Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen.
Familie Baturin aus Friedrichsdorf ist im Rathaus empfangen worden – Anlass war die Ehrenpatenschaft des...
- 22. Mai 2026
Studie: Leben und Arbeiten im Kreis Gütersloh
Migration und Integration von Menschen aus Mittel- und Südosteuropa.
Neueste Artikel
- 11. Juni 2026
Auto fährt in Schülergruppe in Niederlanden – Vier Tote
Ein Ausflug in den Niederlanden endet tragisch: Ein Autofahrer erfasst mit seinem Fahrzeug mehrere Grundschüler. Vier Menschen sterben, darunter drei Kinder, weitere werden schwer verletzt.
Nach dem spektakulären Einbruch in eine Gelsenkirchener Sparkasse Ende 2025 beginnen die ersten Zivilprozesse. Kunden fordern Schadenersatz, es geht um viel Geld. Die Lage vor Gericht ist komplex.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 11. Juni 2026
Auto fährt in Schülergruppe in Niederlanden – Vier Tote
Ein Ausflug in den Niederlanden endet tragisch: Ein Autofahrer erfasst mit seinem Fahrzeug mehrere Grundschüler. Vier Menschen sterben, darunter drei Kinder, weitere werden schwer verletzt.
Nach dem spektakulären Einbruch in eine Gelsenkirchener Sparkasse Ende 2025 beginnen die ersten Zivilprozesse. Kunden fordern Schadenersatz, es geht um viel Geld. Die Lage vor Gericht ist komplex.






