15. November 2025 / Allgemeines

Affen in Plastiknetzen – Mutmaßliche Schmuggler gestoppt

In Thailand sind mehr als 140 Affen aus mutmaßlichen Schmugglerhänden befreit worden. Warum die Tiere so begehrt sind und was jetzt mit ihnen passiert.

Thailändische Behörden haben Dutzende Affen befreit. (Archivbild)
von dpa

Thailändische Ranger haben 143 Makaken aus den Fängen mutmaßlicher Schmuggler befreit, die die Tiere in Plastiknetze und Körbe gesperrt hatten. Die Tiere seien am Freitag bei zwei verschiedenen Einsätzen in der östlichen Provinz Sa Kaeo unweit der Grenze zu Kambodscha gefunden worden, berichtete die «Bangkok Post» unter Berufung auf örtliche Behörden. In einem Fall stellten Beamte demnach außerdem eine geringe Menge Drogen sicher.

Zwei Verdächtige seien festgenommen worden. Bei den geretteten Tieren handelt es sich laut Bericht um Langschwanzmakaken, auch Krabbenesser genannt, die auf der Roten Liste der Weltnaturschutzunion IUCN als gefährdet geführt werden und in Thailand unter Schutz stehen.

Die Tiere würden nun in einer Rettungsstation versorgt, hieß es weiter. Es werde vermutet, dass die gefangenen wilden Makaken aus dem Land geschmuggelt werden sollten und für traditionelle Medizin oder für Labortests bestimmt waren.


Bildnachweis: © Carola Frentzen/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App? 

Meistgelesene Artikel

Abfallkalender 2026
Stadt Gütersloh

Abfuhrtermine für das neue Jahr ab jetzt online abrufbar.

weiterlesen...
Assistent/Assistentin der Hauptgeschäftsführung (m/w/d)
Kreishandwerkerschaft Gütersloh-Bielefeld

Für unsere Geschäftsstelle in Gütersloh suche wir ab sofort Verstärkung.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Schwerster Cholera-Ausbruch seit 25 Jahren im Kongo
Allgemeines

Mehr als 64.000 Infizierte und fast 1.900 Tote: In der Demokratischen Republik Kongo grassiert der schwerste Cholera-Ausbruch seit Jahrzehnten. Besonders betroffen sind Kinder.

weiterlesen...
Japan warnt nach Erdbeben vor Tsunami
Allgemeines

Vor der Küste Japans kommt es zu einem schweren Erdbeben. Die Behörden warnen vor bis zu drei Meter hohen Wellen.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Schwerster Cholera-Ausbruch seit 25 Jahren im Kongo
Allgemeines

Mehr als 64.000 Infizierte und fast 1.900 Tote: In der Demokratischen Republik Kongo grassiert der schwerste Cholera-Ausbruch seit Jahrzehnten. Besonders betroffen sind Kinder.

weiterlesen...
Japan warnt nach Erdbeben vor Tsunami
Allgemeines

Vor der Küste Japans kommt es zu einem schweren Erdbeben. Die Behörden warnen vor bis zu drei Meter hohen Wellen.

weiterlesen...
ANZEIGE – Premiumpartner