Im Hochwasser-Katastrophengebiet an der Ahr wird tonnenweise Unrat abtransportiert. Unterstützt von Landwirten sollen Entsorgungsfirmen ihn auf Deponien bringen, wie die Aufsichts- und Dienstleistungsdirektion (ADD) mitteilte. Sie untersagt Individualverkehr bis einschließlich Montag weitgehend, damit die Müllfahrzeuge freie Fahrt haben. «Nur wenn der Unrat schnellstmöglicht aus den betroffnen Gebieten entfernt wird, können wir die Infrastruktur Stück für Stück wieder herstellen und mögliche Gesundheitsgefahren durch Müllablagerung eliminieren», sagte Florian Stadtfeld vom Polizeipräsidium Koblenz in Bad Neuenahr-Ahrweiler. Der Abtransport soll auch über die A61 laufen. Dort müssen Autofahrer mit Verkehrsbeeinträchtigungen rechnen. Freiwillige Helfer durften am Sonntag wieder in das Krisengebiet. Sie sollten die Shuttlebusse einer privaten Initiative für die Anfahrt nutzen. «Jeder Helfer ist nicht nur erwünscht, sondern wird auch dringend gebraucht», erklärte die Leiterin des Katastrophenschutzstabs, Begoña Hermann. Am Samstag waren die Freiwilligen zunächst aufgefordert worden, wegen drohender starker Regenfälle und der unübersichtlichen Verkehrslage die Region um Bad Neuenahr-Ahrweiler zu verlassen.Verkehrbeeinträchtigungen auf der A61
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Ahrtal bleibt für Individualverkehr gesperrt
Nachdem die schweren Regenfälle am Wochenende größtenteils ausblieben, wird im Ahrtal nun weiter aufgeräumt. Das Gebiet bleibt für den Verkehr gesperrt - die Müllfahrzeuge brauchen freie Fahrt.
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