Das Atlantiktief «Joseph» sorgt in den Urlaubsländern Spanien und Portugal weiter für nasskaltes und stürmisches Winterwetter. Im südspanischen Torremolinos wurde eine Frau von einer umstürzenden Palme erschlagen, wie der Rettungsdienst 112 auf der Plattform X mitteilte. Für weite Teile der normalerweise sonnenverwöhnten Iberischen Halbinsel sagen die Meteorologen Sturmböen voraus – auf den Berggipfeln Mallorcas sogar bis zu 120 Kilometern pro Stunde und südlich von Porto an der Küste Portugals bis 140 km/h. In weiten Teilen werden ergiebige Niederschläge erwartet, die in Spanien bis hinunter auf 500 bis 900 Meter auch als Schnee oder Hagel niedergehen könnten. Für die Region um die Stadt Pontevedra im Nordosten Spaniens wurden bis zu 120 Liter Regen binnen zwölf Stunden befürchtet, wie der spanische Wetterdienst Aemet mitteilte. Auch im Süden bei Málaga und in anderen Teilen Andalusiens wie etwa in Sevilla regnete und stürmte es erheblich. In Portugal wurde für die gesamte Küste zwischen Viana do Castelo im Norden und Setúbal im Süden die höchste Alarmstufe vier ausgerufen, wie der staatliche TV-Sender RTP berichtete. Denn am frühen Mittwochmorgen werde dort das nächste Sturmtief «Kristin» erwartet. Zuvor war schon in einigen Gemeinden im Norden und Zentrum Portugals der Strom ausgefallen und Flussniederungen standen unter Wasser. Auch für die Küsten Spaniens im Norden, auf Mallorca und in Andalusien warnte Aemet vor höherem Wellengang. Die Temperaturen liegen tagsüber zwischen 2 Grad im Nordwesten Spaniens und bis zu 16 Grad auf Mallorca und sogar 20 Grad in der Region Murcia im Südwesten. Nachts können sie bis auf 0 Grad in Pamplona und 12 Grad in Palma fallen.Nächstes Sturmtief erwartet
Bildnachweis: © Álex Zea/EUROPA PRESS/dpa
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Atlantikstürme über Iberischer Halbinsel - Eine Tote
Schnee in den Bergen, Starkregen und hohe Wellen an den Küsten: Das Sturmtief «Joseph» sorgt in Spanien und Portugal für ungemütliches Winterwetter. Eine Frau kam ums Leben.
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