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Auf den richtigen Luftwechsel kommt es an

Am Donnerstag, 4. Juli, von 14 bis 20 Uhr können sich alle Bürgerinnen und Bürger zu Fragen der richtigen Lüftung von Häusern und Wohnungen informieren. Dabei geht es um einfaches Lüften über die Fenster wie auch um die kontrollierte Wohnraumlüftung mit Wärmerückgewinnung. Beim Fachbereich Umweltschutz in der Friedrich-Ebert-Straße 54 steht Energieberater Bernd Ellger für kostenlose, halbstündige Beratungsgespräche zur Verfügung. Aus organisatorischen Gründen ist eine telefonische Voranmeldung unter der Rufnummer 0163-8184270 erforderlich.

Damit die Raumluft vernünftig ausgetauscht wird, ist es erforderlich, mehrmals am Tag gegenüberliegende Fenster möglichst großflächig zu öffnen und je nach Wetterlage (Temperatur, Wind) zwischen fünf und fünfzehn Minuten geöffnet zu lassen. Nur ein Fenster voll zu öffnen oder lediglich die Fenster auf Kipp zu stellen, reicht meist nicht aus, um einen vollständigen Luftaustausch hinzubekommen. Wem der Lüftungsaufwand zu groß ist, der kann mit einer Lüftungsanlage den richtigen Luftwechsel sicherstellen. Das ist ohne und mit Wärmerückgewinnung möglich. Bei der Wärmerückgewinnung kann bis zu 90 Prozent an Wärme zurückgewonnen werden, die ansonsten verloren gehen würde.

Wie sich Lüftungsanlagen fachgerecht in Neubauten einplanen oder auch im Altbau realisieren lassen, darüber informiert Bernd Ellger in seinen Beratungsgesprächen. Aspekte wie dezentrale oder zentrale Lösungen, Hinweise zu Kosten sowie hygienische und technische Fragestellungen können ebenfalls Beratungsinhalte sein. Auch wird erklärt, wie eine vernünftige Bestandsaufnahme und eine gute Planung auszusehen haben.

Hauseigentümer können sich natürlich auch über Fördermöglichkeiten informieren, die für Sanierungsmaßnahmen in Frage kommen. Dazu gehört beispielsweise das städtische Altbauförderprogramm, mit dem auch Einzelmaßnahmen gefördert werden können, wenn die Voraussetzungen stimmen, beispielsweise auch Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung. Informationen zur städtischen Förderung – für 2019 stehen noch 40.000 Euro zur Verfügung – sind unter www.klimaschutz.guetersloh.de im städtischen Umweltportal.

Quelle/Bild: gütersloh.de

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