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Ausflug nach Mailand und Ostern mit der Gastfamilie

Ausflug nach Mailand und Ostern mit der Gastfamilie

Nach der Schule zum Work-and-Travel nach Australien oder im Studium für ein Semester nach Barcelona – das sind wohl die klassischen Wege mal eine Zeit im Ausland zu verbringen.  Die Stadt Gütersloh bietet ihren Auszubildenden für die Verwaltungsberufe jedoch einen weiteren Weg ins Ausland an. So haben auch jüngst wieder zwei junge Mitarbeiterinnen der Stadtverwaltung mit Hilfe von EU-Fördergeldern ein Praktikum im Ausland gemacht.

„Wir bieten immer wieder die Möglichkeit im Rahmen der Ausbildung für einige Wochen ins Ausland zu gehen“, erklärt Jörg Möllenbrock, der für die Stadt Gütersloh die Praktika koordiniert und die zugehörigen Fördermittel einholt. „Die Reisen laufen dann im Rahmen des „Erasmus+“ Projektes und die Auszubildenden erhalten sowohl die Reise, als auch ein Taschengeld für die Unterkunft und Verpflegung pauschal finanziert“, so Möllenbrock weiter.

Für Lilli Schnakenwinkel ging es im März für mehr als drei Wochen nach Großbritannien. In Broxtowe, Güterslohs Partnerstadt, lernte Sie kennen, wie die Verwaltung dort arbeitet. „ Das Broxtowe Borough Council ist vielleicht am ehesten vergleichbar mit einer Kreisverwaltung. Aber die Arbeitsweise ist im Gegensatz zu unserer, bei der Stadt Gütersloh, doch schon recht unterschiedlich. Das meiste läuft tatsächlich über das Telefon ab und persönlicher Kundenkontakt ist eher die Ausnahme. Außerdem ist das Gebäude der Verwaltung für die Öffentlichkeit nicht wirklich zugänglich. Das finde ich schon ein wenig seltsam, “ erzählt Schnakenwinkel. Auch außerhalb ihrer Arbeit beim „customer service“ hat Schnakenwinkel einiges gesehen: „Ich war in Nottingham und in London und habe mit meiner Gastfamilie Ostern gefeiert. Ich habe dann mitgeholfen das Essen vorzubereiten. Das war auch nötig. Denn die haben zu dem Anlass wirklich eine ganze Menge aufgefahren“.

Auch Karen Mehler war während ihrer drei Wochen in Italien bei einer Gastfamilie untergebracht. „Das war wirklich toll. Ich war mit der Tochter der Familie fast jeden Tag zusammen unterwegs und wir haben wirklich viel unternommen“. Mehler hat im Rahmen ihres Praktikums die norditalienische Stadt Padua besucht. „Ich habe in einer Schule gearbeitet. Viele Schüler lernen dort Deutsch und ich habe Unterricht gegeben. Wir haben beispielsweise in einer Stunde über deutsche Märchen, wie Rapunzel oder Schneewittchen, gesprochen“, erzählt Mehler. Der Kontakt zwischen Padua und Gütersloh ist durch vorherige Austausche bereits innig. Ab Januar kommt zudem der Gegenbesuch aus Padua nach Gütersloh.

Nach ihrer Auslandserfahrung können die beiden angehenden Verwaltungsfachangestellten die Auslandspraktika uneingeschränkt empfehlen: „Ich habe auf jeden Fall eine Menge mitgenommen – in beruflicher, kultureller und persönlicher Hinsicht. Mein Englisch verbessert, die Erfahrung, wie in Großbritannien in der Verwaltung gearbeitet wird, und natürlich jede Menge schöne Erinnerungen“, unterstreicht Schnakenwinkel.  „Ich kann zumindest jetzt ein wenig Italienisch und weiß, dass ich auch in einem fremden Land gut zurecht komme. Außerdem sind Padua, aber auch meine Ausflugsziele Venedig und Mailand natürlich wunderschöne Städte und eine tolle Erfahrung“, ergänzt Mehler.

Auch Jörg Möllenbrock kann die Praktika im Ausland wärmstens empfehlen: „Die Stadt Gütersloh ist eine europaaktive Kommune und wir leben das auch. Da sind die geförderten Auslandspraktika unserer Auszubildenden ein tolles Angebot pro Europa.“

Bild: Internationale Erfahrung durch Auslandspraktika (v.l.) : Lilli Schnakenwinkel, Jörg Möllenbrock (EU-Referent) und Karen Mehler

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