Nach einer Reihe von Erdrutschen sollen in der ostkongolesischen Provinz Süd Kivu bis zu 500 Bergleute verschüttet sein. Bisher seien zehn Tote geborgen worden, sagte ein Polizeisprecher am Dienstag. Zu dem Einsturz in dem entlegenen Gebiet sei es bereits am Sonntag gekommen. Freiwillige seien im Einsatz, um Tote und Überlebende des Unglücks zu bergen. Informationen über die genaue Zahl der Betroffenen sind schwer zu verifizieren, da es sich um sogenannten informellen Bergbau handelt - das heißt, die Bergleute arbeiten nicht für ein Grubenunternehmen, das eine Auflistung der Mitarbeiter hat, sondern sie graben auf eigene Faust in dem rohstoffreichen Gebiet nach Gold oder anderen wertvollen Metallen. Unter den Verschütteten sollen auch zahlreiche Binnenvertriebene sein, die vor dem andauernden Konflikt im Ostkongo geflohen waren. In dem hügelreichen Gebiet hatte es zuletzt stark und häufig geregnet. Nach Angaben des Polizeisprechers wurden auch Erdrutsche in Dörfern der Region gemeldet. Angaben über Verschüttete gebe es dort allerdings bisher nicht.
Bildnachweis: © Jürgen Bätz/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Bis zu 500 Bergleute im Kongo nach Erdrutsch verschüttet
Bis zu 500 Bergleute einer Goldmine im Ostkongo sollen nach Erdrutschen unter Tage verschüttet sein. Die Suche nach Überlebenden dauert an. Das Ausmaß des Unglücks ist noch unklar.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
- 14. September 2026
Michaeliswoche 2026: Das erwartet euch in Gütersloh
Vom 25. September bis 4. Oktober bietet die Michaeliswoche in Gütersloh Kirmes, Straßenkunst und ein Familienprogramm.
- 24. September 2026
Straßenfiffi und verkaufsoffener Sonntag am 27. September in Gütersloh
Am 27. September 2026 bietet Gütersloh von 13 bis 18 Uhr Straßenkunst auf Berliner Platz und Kolbeplatz sowie einen verkaufsoffenen Sonntag.
- 21. September 2026
Publikumspreis für „changes“ am Theater Gütersloh
Das Stück „changes“ von Maja Zade erhielt den Publikumspreis in Gütersloh.
Neueste Artikel
- 8. Oktober 2026
Behördenmitarbeiter bei Waffenkontrolle erschossen
Ein Routine-Einsatz endet tödlich: Bei einer Waffenkontrolle werden zwei Behördenmitarbeiter angeschossen, einer stirbt. Der mutmaßliche Schütze verschanzt sich seitdem vor der Polizei.
- 8. Oktober 2026
«Geschockt»: Vier junge Mopedfahrer nach Überholmanöver tot
Ein Autofahrer rast in Brandenburg beim Überholen in eine Gruppe junger Mopedfahrer. Vier Menschen sterben. Sie waren wie viele Teenager auf dem Land mit Mopeds unterwegs. Eine Region ist geschockt.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 8. Oktober 2026
Behördenmitarbeiter bei Waffenkontrolle erschossen
Ein Routine-Einsatz endet tödlich: Bei einer Waffenkontrolle werden zwei Behördenmitarbeiter angeschossen, einer stirbt. Der mutmaßliche Schütze verschanzt sich seitdem vor der Polizei.
- 8. Oktober 2026
«Geschockt»: Vier junge Mopedfahrer nach Überholmanöver tot
Ein Autofahrer rast in Brandenburg beim Überholen in eine Gruppe junger Mopedfahrer. Vier Menschen sterben. Sie waren wie viele Teenager auf dem Land mit Mopeds unterwegs. Eine Region ist geschockt.






