Ein chinesischer Diamantensammler hat bei einer Christie's Auktion in Genf Millionen gemacht. Er bekam für seinen «Mellon Blue»-Diamanten allerdings weniger, als das Auktionshaus vorher geschätzt hatte. Christie's war von einem Preis von umgerechnet bis zu rund 25 Millionen Euro ausgegangen. Der Auktionshammer ging aber bei etwa 18,8 Millionen Euro nieder. Der in einen ungewöhnlichen Ring gesetzte Diamant ist leuchtend blau, tropfenförmig geschliffen und hat 9,51 Karat. Um den Finger reihen sich weitere weiße Diamanten wie eine Schlange. Es war das teuerste Stück der Juwelenversteigerung. Wer ihn gekauft hat, muss noch gut 20 Prozent Provision auf den Preis an das Auktionshaus zahlen, sowie die Mehrwertsteuer - je nach Wohnort. Das Auktionshaus hatte zwar auf Nachfrage verraten, dass der Stein aus chinesischem Besitz kam. Wer der Käufer war, sagte es aber nicht. Die meisten Sammler wollen anonym bleiben. Juwelenexperte Max Fawcett meinte vor der Auktion, dass es im Nahen und Fernen Osten besonders viele Liebhaber farbiger Diamanten gebe. Der Stein gehörte einst der amerikanischen Kunstsammlerin und Promigärtnerin Rachel Lambert (Bunny) Mellon, die ihn als Kettenanhänger trug.
Bildnachweis: © -/Christie's/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Blauer Diamant aus Promi-Besitz bringt bei Auktion Millionen
Wer sich den «Mellon Blue» sichern wollte, musste tief in die Tasche greifen – und zahlt zusätzlich Provision und Steuern. Was den Diamanten so besonders macht.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
- 8. Dezember 2025
Abfallkalender 2026
Abfuhrtermine für das neue Jahr ab jetzt online abrufbar.
- 27. November 2025
Assistent/Assistentin der Hauptgeschäftsführung (m/w/d)
Für unsere Geschäftsstelle in Gütersloh suche wir ab sofort Verstärkung.
- 24. November 2025
Gütersloher Weihnachtsmarkt vom 27. November bis zum 30. Dezember
Macht euch bereit!
Neueste Artikel
- 8. Dezember 2025
Schwerster Cholera-Ausbruch seit 25 Jahren im Kongo
Mehr als 64.000 Infizierte und fast 1.900 Tote: In der Demokratischen Republik Kongo grassiert der schwerste Cholera-Ausbruch seit Jahrzehnten. Besonders betroffen sind Kinder.
- 8. Dezember 2025
Japan warnt nach Erdbeben vor Tsunami
Vor der Küste Japans kommt es zu einem schweren Erdbeben. Die Behörden warnen vor bis zu drei Meter hohen Wellen.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 8. Dezember 2025
Schwerster Cholera-Ausbruch seit 25 Jahren im Kongo
Mehr als 64.000 Infizierte und fast 1.900 Tote: In der Demokratischen Republik Kongo grassiert der schwerste Cholera-Ausbruch seit Jahrzehnten. Besonders betroffen sind Kinder.
- 8. Dezember 2025
Japan warnt nach Erdbeben vor Tsunami
Vor der Küste Japans kommt es zu einem schweren Erdbeben. Die Behörden warnen vor bis zu drei Meter hohen Wellen.






