Am Dienstag soll es vorerst keine weitere Rettungsaktion für den Buckelwal vor Wismars Ostseeküste geben. Man wolle dem Tier Ruhe gönnen, in der Hoffnung, dass das Tier es alleine schaffe sich freizuschwimmen, teilte ein Sprecher des Umweltministeriums mit. «Sollte sich der Wal morgen noch an seinem derzeitigen Liegeplatz befinden, werden die Fachleute ihn in Augenschein nehmen», hieß es in einer Mitteilung. Meeresschutz-Expertin Franziska Saalmann von der Organisation Greenpeace sagte: «Der Wal hat sich leider erneut festgeschwommen, diesmal hier bei der Insel Poel.» Die Lage sei ziemlich ungünstig für das Tier, weil es in sehr flachem Gewässer liege. «Wir hoffen, dass ihm Ruhe erneut die Möglichkeit gibt, dass er die Kraft zusammennimmt und da nochmal freischwimmt.» Das Tier sei aktiv und versuche freizukommen. «Wir geben die Hoffnung natürlich nicht auf, aber sein Gesamtzustand ist einfach nicht gut und seine Prognose ist dementsprechend auch nicht gut», sagte Saalmann. Das Tier war zwischenzeitlich abgetaucht, wurde aber heute Vormittag erneut gesichtet. Dabei schwamm es zunächst frei, doch dann teilten Umweltminister Till Backhaus (SPD) und Greenpeace mit, dass der inzwischen «Timmy» genannte Meeressäuger wieder festsitze. Allerdings liege er so auf, dass er sich von selbst befreien können - wenn er denn wolle. Der Buckelwal war zunächst in der Nacht zum 23. März auf einer Sandbank in Schleswig-Holstein vor Timmendorfer Strand gestrandet. Später gelang es dem Tier, das flache Wasser zu verlassen, nachdem Helfer eine Rinne ausgehoben hatten. Am Samstag wurde er dann vor Wismar in flachem Wasser gesichtet. Nach Angaben des Umweltministeriums war der Wal seit dem 3. März im küstennahen Bereich der Ostsee unterwegs.Seit Anfang März an Ostseeküste
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Rettungsaktion für Ostsee-Buckelwal unterbrochen
Wal «Timmy» hat sich erneut festgeschwommen. Experten hoffen, dass das Tier es alleine schafft freizukommen. Doch die Lage bleibt kritisch.
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