Nach erfolglosen Transportversuchen bleibt der Kadaver des als «Timmy» bekannten Buckelwals voraussichtlich über Pfingsten vor der dänischen Urlaubsinsel Anholt liegen. Die dänischen Behörden hatten zunächst probiert, den Wal in tieferes Gewässer zu ziehen, um ihn anschließend in einen Hafen auf dem Festland zu bringen. «Es ist nicht gelungen, den geplanten Transport durchzuführen», teilte Jane Hansen von der dänischen Umweltbehörde mit. Stattdessen stecke der Wal nun auf einer Sandbank fest. Die Aktion sei deshalb vorübergehend unterbrochen worden, «während die Einsatzkräfte alternative Möglichkeiten für den Transport des Wals prüfen», hieß es. «Das Ziel bleibt, den Wal zum Hafen von Grenaa zu transportieren, da die Einrichtungen dort die besten für die Obduktion und der Entnahme wissenschaftlicher Proben sind.» Ein neuer Versuch werde aber voraussichtlich erst nach Pfingsten möglich sein. Am frühen Abend lag der stark aufgeblähte Walkadaver umringt von Möwen vor Anholt, wie auf Bildern des Livestream-Anbieters News5 zu sehen war. Bliebe er dort liegen, könnte er laut Umweltbehörde Anwohner und Touristen stark belästigen. Dänemark steht zudem ein sonniges Wochenende bevor. Dadurch könnte die Gefahr steigen, dass der Kadaver explodiert.
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Bergung gescheitert: Toter Buckelwal bleibt vorerst liegen
Dänische Behörden wollten den Kadaver des als «Timmy» bekannten Buckelwals von der Insel Anholt aufs Festland bugsieren. Doch ein erster Versuch ging schief. Wie es mit dem Tier nun weitergehen soll.
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