Die niederländische Kronprinzessin Amalia hat Madrid aus Dankbarkeit 7.500 Tulpen geschenkt. Die älteste Tochter von König Willem-Alexander und Königin Máxima weihte den damit an der Plaza de Oriente im Zentrum der spanischen Hauptstadt erschaffenen Garten an der Seite von Bürgermeister José Luis Martínez-Almeida ein. Dabei enthüllte die 21-Jährige eine Plakette mit der Aufschrift: «Vielen Dank für meine Zeit in Madrid. Genießt die Tulpen!» Amalia war in den Niederlanden von der Drogenmafia bedroht worden. Sie verließ deshalb 2023 zeitweilig das Land und zog nach Spanien. «Aufgrund besonderer Umstände hatte ich das Privileg, ein Jahr lang in eurem schönen Madrid zu leben», teilte sie in einem Kommuniqué mit. «Die Herzlichkeit, mit der ich empfangen wurde, hat mich dazu gebracht, Madrid für eine Weile als mein Zuhause zu betrachten. Ich möchte Madrid, seinen Bewohnern und all denen, die dies ermöglicht haben, meine tiefe Dankbarkeit ausdrücken.» Die Tulpenzwiebeln der Sorten Hakuun, Orange Sherpa und Lighting Sun waren im November unter anderem von Martínez-Almeida und vom niederländischen Botschafter in Spanien, Roel Nieuwenkamp, in den Boden gesetzt worden. Inzwischen blühen die orangenen, weißen und gelben Blumen in voller Pracht.
Bildnachweis: © Oscar Del Pozo/ANP/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Dankbare Prinzessin: Amalia schenkt Madrid 7.500 Tulpen
Madrid hat für Prinzessin Amalia eine besondere Bedeutung: In einer schwierigen Zeit fühlte sie sich in der Hauptstadt Spaniens heimatlich geborgen, beschützt und sicher. Nun bedankt sie sich dafür.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
- 10. August 2026
Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?
- 5. August 2026
Baumaßnahme Verler Straße: Umleitung der Stadtbus-Linien 203 und 215 bleibt vorerst bestehen
Pressemitteilung der Stadtwerke Gütersloh.
Obwohl der offizielle Start des Ausbildungsjahres am 1. August liegt, ist es keineswegs zu spät, sich auch jetzt oder...
Neueste Artikel
- 17. August 2026
Langzeitstudie: Ton im Straßenverkehr wird immer rauer
Die Aggressivität im Straßenverkehr nimmt einer Umfrage zufolge zu - nicht nur unter Autofahrern.
- 17. August 2026
Kampf gegen Feuer in Belgien - Weiter Bangen auch in NRW
Das Feuer aus Belgien rückt nicht weiter Richtung Monschau in der Eifel vor. Von Normalität ist man aber dennoch weit weg, das Bangen bleibt. Rufe und Forderungen aus und an die Politik werden laut.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 17. August 2026
Langzeitstudie: Ton im Straßenverkehr wird immer rauer
Die Aggressivität im Straßenverkehr nimmt einer Umfrage zufolge zu - nicht nur unter Autofahrern.
- 17. August 2026
Kampf gegen Feuer in Belgien - Weiter Bangen auch in NRW
Das Feuer aus Belgien rückt nicht weiter Richtung Monschau in der Eifel vor. Von Normalität ist man aber dennoch weit weg, das Bangen bleibt. Rufe und Forderungen aus und an die Politik werden laut.






