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Deutsch-schwedischer Austausch in Gütersloh

Gütersloh (gpr)
„Gemeinsam aktiv sein – Begegnung macht Spaß“ lautete das Motto des Austauschprojekts der schwedischen Schülergruppe, die jetzt in Gütersloh zu Gast war. Zu Beginn ihres einwöchigen Aufenthalts besuchten die Schülerinnen und Schüler aus Åkersberga gemeinsam mit ihren Austauschpartnern des Städtischen Gymnasiums das Gütersloher Rathaus.
 
Nachdem Bürgermeister Henning Schulz die 32 Mädchen und Jungen im Ratssaal auf Englisch begrüßt hatte, berichtete er ihnen zunächst von der Gütersloher Partnerstadt Falun, die ebenfalls in Schweden liegt. Mit Falun werde, ebenso wie es auch ein Schüleraustausch schafft, ein lebendiger Austausch zwischen zwei Ländern gelebt. Erst in diesem Sommer feierten Gütersloh und Falun das 25-jährige Freundschaftsjubiläum. Die Schülerinnen und Schüler erfuhren außerdem, dass Gütersloh eine wachsende Stadt ist, die sich aufgrund der ortsansässigen Unternehmen hoher Bekanntheit erfreut. Aufgrund der wachsenden Einwohnerzahl wachse auch die Schullandschaft, erklärte Schulz den 13- bis 15-jährigen Besuchern. Daher sei im vorigen Jahr eine weitere Schule eröffnet worden. Besonderen Wert werde in der gesamten Gütersloher Schullandschaft auch auf das Lernen mit digitalen Angeboten gelegt, betonte der Bürgermeister.
 
Die Schülerinnen und Schüler aus Åkersberga und Gütersloh hatten sich im Vorfeld der Reise einige Fragen zum Bürgermeisteramt, zum Klima und zum Einzelhandel in Gütersloh überlegt. Dabei erfuhren die schwedischen und deutschen Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie die demokratische Arbeit im Stadtrat abläuft und welche Rolle dabei die Mehrheitsentscheidung spielt. Gemeinsam wurden außerdem über die Auswirkungen der heißen und trockenen Sommer der vergangenen beiden Jahre auf Bäume und Grünflächen diskutiert.
 
Der Austausch, der durch das Droste-Haus Verl organisiert wird, fand zwischen dem Städtischen Gymnasium und der schwedischen Schule aus Åkersberga mittlerweile zum achten Mal statt. „Wenn ihr die Chance habt, andere Länder und andere Schulen kennenzulernen, dann solltet ihr diese Chance ergreifen“, unterstrich Henning Schulz. Andere Menschen und Kulturen kennenzulernen und so neue Kontakte zu knüpfen sei eine wichtige Sache. Bei einem Schüleraustausch könne jeder, über den normalen Schulalltag hinaus, einiges für sich persönlich mitnehmen und lernen, betonte der Bürgermeister, der einige Zeit in London studiert hat. 
 
Im Anschluss an den Besuch im Rathaus stand für die deutsch-schwedische Gruppe eine Woche voller spannender Programmpunkte an. So wurde unter anderem der Kletterpark in Rietberg besucht. Und es ging zur Stadtrallye nach Münster. Zwei weitere Tage standen dann ganz im Zeichen des Austausch-Mottos „Gemeinsam aktiv sein – Begegnung macht Spaß“. Bei einer Projektarbeit zum Thema „Großgruppenspiel“ war dann die Kreativität der internationalen Gruppe gefragt.
 
Bildzeile:
Bürgermeister Henning Schulz begrüßte Schülerinnen und Schüler aus Åkersberga, Schweden, gemeinsam mit ihren Austauschpartnern des Städtischen Gymnasiums vor dem Rathaus.

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