An einer illegalen Goldmine in Indonesien suchen Einsatzkräfte weiter nach Dutzenden Verschütteten - und finden immer mehr Opfer. Nach einem Erdrutsch am vergangenen Wochenende seien mittlerweile 23 Arbeiter tot geborgen worden, 35 weitere würden noch vermisst, sagte Haji Asmar, Chef der örtlichen Einsatzkräfte in der Provinz Gorontalo, am Nachmittag (Ortszeit). Mehr als 50 Männer wurden gerettet. Das Camp der Arbeiter an der Mine auf der Insel Sulawesi war am Samstag bei einem Erdrutsch unter Tonnen von Schlamm und Schutt verschüttet worden. Vorausgegangen waren heftige Niederschläge. Der Starkregen behinderte auch immer wieder die Rettungsarbeiten. «Die Wetter- und Geländebedingungen sind die größten Hindernisse bei der Suche», sagte ein Sprecher der Rettungsteams. Illegaler Goldabbau ist in Indonesien weit verbreitet, wo sich arme Menschen großen Gefahren aussetzen, um wertvolle Bodenschätze abzubauen. Den Minen mangelt es oft an jeglichen Sicherheitsstandards, immer wieder kommt es zu tödlichen Unfällen.Minen ohne Sicherheitsstandards
Bildnachweis: © BASARNAS/BASARNAS/AP
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Viele Vermisste an Goldmine in Indonesien - 23 Tote geborgen
Ein Erdrutsch verschüttet Dutzende Bergarbeiter auf Sulawesi. Die Einsatzkräfte finden immer mehr Tote - und viele werden noch vermisst.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
- 10. August 2026
Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?
- 20. August 2026
Woche der kleinen Künste: Stadtbus-Linie 208 wird umgeleitet
Pressemitteilung der Stadtwerke Gütersloh.
- 3. September 2026
Giftmobil und Elektroschrottsammlung auf Herbsttour
22 Haltestellen werden an drei Freitagen und drei Samstagen angefahren.
Neueste Artikel
- 7. September 2026
Mordprozess - Zehn Schüsse, sieben Treffer, kein Geständnis
In Düsseldorf springen zwei Männer aus einem Auto und eröffnen das Feuer auf ein Taxi. Darin überlebt der Neffe eines berüchtigten Drogenbosses den Mordanschlag knapp. Nun hat der Prozess begonnen.
- 7. September 2026
Türkei bekämpft Waldbrand im südwestlichen Mugla
Starker Wind erschwert die Löscharbeiten beim Waldbrand in Mugla. Bereits drei Wohnhäuser und zahlreiche Tiere wurden evakuiert. Andernorts wurden Brände unter Kontrolle gebracht.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 7. September 2026
Mordprozess - Zehn Schüsse, sieben Treffer, kein Geständnis
In Düsseldorf springen zwei Männer aus einem Auto und eröffnen das Feuer auf ein Taxi. Darin überlebt der Neffe eines berüchtigten Drogenbosses den Mordanschlag knapp. Nun hat der Prozess begonnen.
- 7. September 2026
Türkei bekämpft Waldbrand im südwestlichen Mugla
Starker Wind erschwert die Löscharbeiten beim Waldbrand in Mugla. Bereits drei Wohnhäuser und zahlreiche Tiere wurden evakuiert. Andernorts wurden Brände unter Kontrolle gebracht.






