Der Ebola-Ausbruch in der Demokratischen Republik Kongo ist der Regierung zufolge mittlerweile der tödlichste in der Geschichte des Landes. Bislang starben 2.325 Menschen an dem tödlichen Virus, wie das Institut für Öffentliche Gesundheit mitteilte. Bei dem zuvor größten Ebola-Ausbruch im Kongo starben zwischen 2018 und 2020 demnach 2.299 Patientinnen und Patienten. Die Zahl der bestätigten Fälle stieg nach Angaben des Instituts auf 4.945. Es handelt sich um den 17. dokumentierten Ebola-Ausbruch in dem zentralafrikanischen Land mit rund 112 Millionen Einwohnern. Einen weltweit größeren Ausbruch der Virus-Erkrankung gab es lediglich in Westafrika, als zwischen 2014 und 2016 in Guinea, Liberia und Sierra Leone mehr als 28.500 Fälle registriert wurden und 11.310 Menschen starben. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) fürchtet, dass der aktuelle Ausbruch im Kongo noch nie dagewesene Ausmaße annehmen könnte: Während der ersten drei Monate des aktuellen Ausbruchs war die Zahl der Krankheitsfälle und Toten bereits um ein Mehrfaches höher als die vergleichbare Zahl in den ersten drei Monaten des Ausbruchs in Westafrika. Der aktuelle Ausbruch im Kongo wurde Mitte Mai bekannt. Er ist besonders schwer einzudämmen, da es sich um den Ebola-Erreger vom Typ Bundibugyo handelt, für den es bislang weder einen speziellen Impfstoff noch eine spezielle Therapie gibt. Seit Anfang Juli läuft die klinische Testung zweier antiviraler Therapieverfahren. Angesichts der Schwere des Ausbruchs soll zudem geklärt werden, ob der Erreger womöglich mutiert ist. Ebola-Fieber ist eine lebensbedrohliche Krankheit. Das Virus wird durch Körperkontakt und Kontakt mit Körperflüssigkeiten übertragen und löst ein hochansteckendes Fieber mit Durchfall und Blutungen aus.Sorge um schnelle Ausbreitung
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Ebola-Ausbruch ist tödlichster in der Geschichte des Kongo
Mehr als 2.300 Menschen sind beim aktuellen Ebola-Ausbruch im Kongo gestorben – so viele wie nie zuvor in dem zentralafrikanischen Land.
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