30. August 2026 / Allgemeines

Nach Schüssen bei Rave-Event: Täter noch nicht identifiziert

Bei einem Treffen von Techno-Fans fielen zahlreiche Schüsse, eine junge Raverin ist tot. Auch am Abend danach sind die Hintergründe noch unklar. Die Polizei hat drei Hypothesen.

Das Motiv für die Schüsse bei einem Rave-Event in der Schweiz ist weiter unklar.
Veröffentlicht am 30. August 2026 um 19:07 Uhr von dpa

Im Fall der Schüsse am Rande einer Rave-Veranstaltung in der Schweiz hat die Polizei den oder die Täter bislang nicht gefasst. «Wir befinden uns im Moment mitten in einem laufenden Großeinsatz», sagte der Kommandant der Kantonspolizei Aargau, Oberst Michael Leupold, bei einer Pressekonferenz am Abend. «Ein Ende dieses Großeinsatzes ist nicht absehbar.» Er fügte hinzu: «Solange die Täterschaft nicht identifiziert und angehalten ist, sind wir immer noch in der Phase der Gefahrenabwehr.» 

Polizei hat drei Hypothesen zur Tat

Es gebe für die Behörden momentan drei gleichrangige Hypothesen: Es könne sich um einen Terrorakt, einen Amoklauf oder eine Abrechnung im kriminellen Milieu handeln, sagte Leupold weiter. 

Die Polizei fahnde intensiv nach der Täterschaft und arbeite mit Hochdruck daran, die Hintergründe aufzuklären, sagte Regierungsrat Dieter Egli von der Kantonsregierung. «Es ist so, dass wir noch nicht wissen, wer für diese Tat verantwortlich ist und welches Motiv dahintersteht.» 

Polizei: Tote war wohl Zufallsopfer 

Kurz nach Ende der Rave-Veranstaltung in Aarau war in der Nacht zum Sonntag eine 22-jährige Frau durch einen Schuss oder mehrere Schüsse getötet worden. Derzeit gehen die Ermittler davon aus, dass die junge Italienerin mit Wohnsitz in der Schweiz ein Zufallsopfer war. Fünf weitere Teilnehmer des Rave-Events wurden verletzt, am Abend war aber niemand mehr in Lebensgefahr. Ein oder mehrere Täter hatten am frühen Sonntagmorgen zahlreiche Schüsse abgegeben.


Bildnachweis: © Michael Buholzer/KEYSTONE/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

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