Die Lage in den Hochwasserregionen in Teilen Deutschlands entspannt sich weiter - ganz weg ist das viele Wasser aber noch nicht. Im niedersächsischen Oldenburg bauten Einsatzkräfte mobile Deichanlagen wieder ab. Dazu waren rund 100 Männer und Frauen von den Feuerwehren, dem Technischen Hilfswerk, dem Deutschen Roten Kreuz und der Stadt tätig, sagte Sönke Wendt von der Berufsfeuerwehr der Stadt Oldenburg. Die mobilen Deiche waren wegen des Hochwassers rund um den Jahreswechsel aufgebaut worden. Es handelte sich um Leihgaben der Städte Augsburg, Duisburg, Hagen und Hanau. Die Frage, ob die Stadt Oldenburg nun auch selber mobile Deiche beschaffen wolle, werde sicherlich bei der Einsatznachbetrachtung erörtert, sagte Wendt. Zehntausende Menschen waren in mehreren Bundesländern von Weihnachten bis weit nach dem Jahreswechsel im Einsatz. Neben Niedersachsen hatte es auch den Süden Sachsen-Anhalts besonders getroffen. Im dortigen Landkreis Mansfeld-Südharz hat sich die Hochwassersituation in den vergangenen Tagen ebenfalls weiter entspannt. Bis zum 12. Januar hatte der Katastrophenfall gegolten. An der Helme am Pegel Bennungen gilt jedoch weiter die dritte von vier Hochwasseralarmstufen, weil gezielt Wasser aus der gefüllten Talsperre Kelbra abgelassen wird. Nach Schätzungen des Gesamtverbands der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) werden die großflächigen Überschwemmungen in Deutschland die Versicherungsbranche etwa 200 Millionen Euro kosten. GDV-Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen hatte Ländern und Kommunen Defizite bei der Prävention vorgeworfen.
Bildnachweis: © Hauke-Christian Dittrich/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Einsatzkräfte bauen mobile Hochwasser-Deiche ab
Zum Jahreswechsel gab es in vielen Teilen Deutschlands Hochwasser. Zum Teil mussten mobile Deiche her - diese können jetzt wieder abgebaut werden. Vollständig weg ist das Wasser aber noch nicht.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
- 20. August 2026
Woche der kleinen Künste: Stadtbus-Linie 208 wird umgeleitet
Pressemitteilung der Stadtwerke Gütersloh.
- 3. September 2026
Giftmobil und Elektroschrottsammlung auf Herbsttour
22 Haltestellen werden an drei Freitagen und drei Samstagen angefahren.
- 27. August 2026
Goldener Kamm in Gütersloh
Am 11. Oktober treten die besten Nachwuchsfriseure aus Nordwestdeutschland in der Stadthalle Gütersloh gegeneinander...
Neueste Artikel
- 12. September 2026
Fahrradprüfung an der Grundschule Künsebeck
Gütersloh (ots) - Halle (Westf.) (MK) - Am Dienstag (15.09., 08.45 - 10.15 Uhr) findet für die Schülerinnen und...
- 12. September 2026
Andreas Drenkelforth für jahrzehntelanges Engagement im Friseurhandwerk ausgezeichnet
Seit mehr als drei Jahrzehnten engagiert sich Andreas Drenkelforth für die Friseur-Innung Gütersloh, den beruflichen...
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 11. September 2026
Zug in Frankreich entgleist - über 40 Verletzte
Ein Teil eines Zugs mit rund 180 Passagieren ist in Nordfrankreich nach einer Kollision entgleist. Mehr als 40 Menschen wurden nach vorläufigen Angaben verletzt, darunter eine Frau schwer.
- 11. September 2026
Zwölf Tote bei Autounfall in Russland
Auf einer Fernstraße im Nordwesten Russlands stoßen drei Fahrzeuge zusammen. Für viele Menschen endet der Unfall tödlich.






