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Englischsprachige Stadtführung für Besucher aus Broxtowe

Englischsprachige Stadtführung für Besucher aus Broxtowe

Ausführlich die Stadt kennenlernen, der man bereits seit 40 Jahren in Freund- und Partnerschaft verbunden ist – darum ging es bei der englischsprachigen Stadtführung. 16 Briten aus Broxtowe lernten ihre Partnerstadt Gütersloh genauer kennen.

Ganz klassisch startete die Führung am Rathaus. Sie wurde für die Gäste, die zum 40. Jubiläum der Partnerschaft zwischen Broxtowe und Gütersloh angereist waren, auf Englisch durchgeführt – für Stadtführer Johannes Hassenewert kein Problem.  Am Rathaus gab es zunächst einen kleinen Abriss über den Ist-Zustand in Gütersloh: Einwohnerzahl, die Global-Player aus Gütersloh – alles Wissenswerte kompakt vermittelt. Das Wetter nahm derweil fast schon klischeehaft britische Züge an. Dicke Wolken, viel Wind, immer wieder Regentropfen – die Gäste sollten sich ja ganz wie daheim fühlen.

Vom Rathaus aus machte sich die Gruppe auf in Richtung Kolbeplatz. Nach einem kurzen Hinweis auf die langjährige Entwicklung des Platzes, ging es weiter zu Güths Mariechen. An Güterslohs ikonischer Marktfrau reihte man sich für ein Gruppenfoto auf, bevor dann das Fachwerk des Stadtmuseums im Blickpunkt stand. Hassenewert erklärte den britischen Besuchern, dass das „Timberframed-House“, wie es im Englischen heißt, an einem ganz anderen Ort stand, bevor es in Einzelteilen an seinen jetzigen Standort gebracht und wieder aufgebaut wurde. Am Stadtmuseum erklärte Hassenewert den Gästen aus Broxtowe außerdem die Symbolik des Gütersloher Stadtwappens: Das Rad steht für die vielen Webereien, die Gütersloh beheimatete, die wellenartigen Formen dahinter stehen für die drei Gütersloher Ströme. Die schwarz-weiße Umrandung meint allerdings nicht die Farben des Fußballklubs Derby County, wie einer der Briten vorschlug, sondern die Farben des Königreichs Preußen.  Vom Stadtmuseum führte Hassenewert die Besucher an der Martin-Luther-Kirche vorbei zum Alten Kirchplatz – „the place where it all started“, wie Stadtführer Hassenewert treffend beschrieb. Vom Ursprung Güterslohs ging es dann in Richtung eines weiteren traditionsreichen Gebäudes– zum Evangelisch Stiftischen Gymnasium. Hier zeigten sich die britischen Besucher sichtlich überrascht, als sie von Hassenewert erfuhren, dass das Abitur in Deutschland für Frauen lange Zeit nicht zugänglich war.

Zum Abschluss der gut eineinhalbstündigen Führung bewegt sich die Gruppe entlang des „Triangle-Square“ (Dreiecksplatz) in Richtung Wasserturm und Theater. Dort endete Hassenewerts englischsprachige Stadtführung für die Gäste aus der britischen Partnerstadt. Abschließendes Fazit der Teilnehmer: „Very, very good.“

Bild: Gruppenfoto an Güterslohs ikonischer Marktfrau. Die Gäste aus Broxtowe lernten Gütersloh per Stadtführung kennen.

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