27. September 2023 / Allgemeines

Erdbeben der Stärke 4,2 bei Neapel

Seit Montagabend hat es Experten zufolge unter der Erdoberfläche vermehrt rumort. In dieser Nacht folgte dann das stärkste Erdbeben seit langem und versetzte viele Menschen in Angst.

Eine Aufnahme von Neapel im Jahr 2020: Heute wurde das Gebiet rund um die süditalienische Stadt von einem Erdbeben erschüttert.
von dpa

Das Gebiet rund um die süditalienische Stadt Neapel ist am frühen Morgen von einem Erdbeben erschüttert worden. Das Nationale Institut für Geophysik und Vulkanologie (INGV) gab die Stärke mit 4,2 an und verortete das Epizentrum in den Phlegräischen Feldern.

Nach ersten Erkenntnissen des italienischen Zivilschutzes gab es keine Verletzten oder stärkere Schäden. In der Gegend seien viele Menschen bei den Erdstößen verängstigt auf die Straßen gelaufen, berichteten mehrere Medien.

Keine Seltenheit

Die Phlegräischen Felder, ein Gebiet mit hoher vulkanischer Aktivität in der Region Kampanien im Süden Italiens, werden seit geraumer Zeit von vielen kleinen Erdbeben heimgesucht. Allein im August wurden rund um Europas größten aktiven Supervulkan 1118 Erdstöße registriert.

Meistens sind es allerdings kleine und kaum spürbare Erschütterungen, die die Erdkruste über den Phlegräischen Feldern schwächen. Immer wieder warnen Forscher vor diesem Phänomen. Seit elf Jahren gilt für das Gebiet daher die Alarmstufe gelb, die zur Vorsicht aufruft.

Seit Montagabend habe es unter der Erdoberfläche wieder vermehrt rumort, hieß es vom INGV. Das Erdbeben gegen 3.35 Uhr war jedoch das stärkste seit langem und versetzte viele Menschen in Angst. «Das Bett bewegte sich, Gemälde und Gegenstände auf dem Kleiderschrank fielen herunter, alles tanzte. Dieses Mal war es sehr stark», schrieb eine Userin bei Facebook.

Auf Bildern war zu sehen, wie Menschen sich verängstigt auf Straßen versammelt hatten. Der Zugverkehr von und nach Neapel wurde für mehrere Stunden ausgesetzt und in der Stadt Pozzuoli sollten am Mittwoch die Schulen geschlossen bleiben.


Bildnachweis: © Alessandro Pone/LaPresse/AP/dpa
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