Heftige Unwetter haben erneut etliche Regionen in Deutschland getroffen. Vor allem aus einigen Gebieten im Süden wurden Gewitter mit Starkregen gemeldet. Besonders betroffen war zum Beispiel Nürnberg, wie die dortige Berufsfeuerwehr berichtete. «In mehreren Unterführungen blieben Fahrzeuge im Wasser stecken. An drei dieser Einsatzstellen mussten Personen durch Einsatzkräfte aus den Fahrzeugen gerettet werden», hieß es. Über Verletzte lagen vorerst keine Informationen vor. An einem Wohngebäude hätten sich unwetterbedingt plötzlich Risse gezeigt, teilte die Nürnberger Feuerwehr weiter mit. «Es wurde nach Begutachtung durch einen Baufachberater für unbewohnbar erklärt. Sämtliche Bewohner konnten bei Verwandten oder Bekannten unterkommen.» Den Angaben nach war es über weiten Teilen Nürnbergs zu einem sehr starken Unwetter gekommen. Im Bodenseekreis in Baden-Württemberg führten schwere Gewitter mit Starkregen zu mehr als 60 Feuerwehreinsätzen innerhalb von drei Stunden. Vor allem das nördliche Gemeindegebiet von Friedrichshafen sei betroffen gewesen, teilte der Kreisfeuerwehrverband mit. Es mussten zahlreiche Keller leergepumpt sowie überflutete Straßen gesperrt werden. In Herrenberg in der Mitte Baden-Württembergs setzte ein Blitz einen Dachstuhl in Brand. Nachbarn des Wohnhauses alarmierten die Feuerwehr, die die Bewohner aus dem Haus brachte und das Feuer schnell löschte, wie ein Kommandant der Feuerwehr Herrenberg sagte. Auch in Thüringen kam es zu Unwettern. Diese führten zu zehn Verkehrsunfällen auf den Autobahnen in dem Bundesland, wie die Polizei am späten Abend mitteilte. Bei dreien dieser Unfälle seien insgesamt drei Menschen leicht verletzt worden. «Unfallursächlich war in allen Fällen die unangepasste Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn. Gegen alle Fahrzeugführer wurden entsprechende Bußgeldverfahren eingeleitet», hieß es. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) erwartete für die Nacht meist nachlassende Gewitter. In der zweiten Nachthälfte sei über der Mitte Deutschlands aber wieder mit neuen Schauern und Gewittern zu rechnen, teils mit Starkregen. Schon in den vergangenen Tagen hatten Unwetter vielen Regionen zu schaffen gemacht.
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Erneute Unwetter in vielen Regionen Deutschlands
Der Süden Deutschlands ist besonders vom derzeitigen Wetter-Chaos betroffen. Die Feuerwehr ist im Dauereinsatz, unter anderem setzt ein Blitz den Dachstuhl eines Wohnhauses in Brand.
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