Der erste Herbststurm der Saison ist bisher ohne größere Schäden über Hamburg und Schleswig-Holstein gezogen. In der Hansestadt waren am Dienstag im Stadtteil Barmbek-Süd Höhenretter der Feuerwehr im Einsatz, weil Fassadenteile an einem Hochhaus lose waren - einige Bereiche mussten abgesperrt werden, sagte ein Sprecher der Hamburger Feuerwehr der Deutschen Presse-Agentur. In Nordfriesland waren zwei Bäume auf die Straße gefallen, wie eine Sprecherin der Regional-Leitstelle Nord in Harrislee mitteilte. Die Bahnstrecke von und nach Sylt war am Montag für rund eine Stunde gesperrt, weil in Lunden (Kreis Dithmarschen) ein Baum auf die Gleise gefallen war, sagte ein Sprecher der Bundespolizeiinspektion Flensburg der dpa. Wenige Stunden später stürzte ebenfalls durch die heftigen Böen ein Baum in Dithmarschen auf die Gleise. Feuerwehrleute waren im Einsatz und zersägten die Baumstämme. Größere Verzögerungen oder Behinderungen hatte es wegen des Sturms in der Nacht zum Dienstag sowie tagsüber zunächst nicht gegeben, sagte eine Sprecherin der Deutschen Bahn (DB). Auch der Autozug von und nach Sylt sei demnach ohne Einschränkungen gefahren. Wegen anhaltender Sturmböen konnten einige Nordsee-Fähren nicht fahren. Der Katamaran «Halunder Jet» könne wegen des Wetters seit Montag bis einschließlich Mittwoch nicht auslaufen, wie die FRS Helgoline mitteilte. Bei den Fähren zwischen Dagebüll und den nordfriesischen Inseln Föhr und Amrum kommt es nach Angaben der Wyker Dampfschiffs-Reederei ebenfalls zu Änderungen im Fahrplan - einige Fahrten fallen wegen des Sturms aus. Nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) soll der Sturm seinen Höhepunkt bis zum Dienstagnachmittag erreicht haben. Anschließend werde der Wind abflauen. Im Norden seien dann maximal sieben bis acht Windstärken zu erwarten. An der Nordseeküste seien Böen von bis zu 90 Kilometern pro Stunde möglich.Bäume auf Straßen und Schienen
Fähren nach Sylt fahren zu anderen Zeiten
Bildnachweis: © Jens Büttner/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Umgestürzte Bäume und ausgefallene Fähren durch Herbststurm
Teils orkanartige Böen bis zu 100 Kilometern pro Stunde sind über Schleswig-Holstein und Hamburg gezogen. Das Wetter wirbelte auch Fähr-Fahrplan und Bahnverkehr von und nach Sylt durcheinander.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
- 10. August 2026
Sonnenfinsternis - Wo könnte es noch Schutzbrillen geben?
Am Mittwoch sollen bis zu 90 Prozent der Sonne verschwinden. Wer das Schauspiel beobachten will, braucht speziellen Augenschutz. Doch wo könnte es jetzt noch die passende «SoFi-Brille» geben?
- 20. August 2026
Woche der kleinen Künste: Stadtbus-Linie 208 wird umgeleitet
Pressemitteilung der Stadtwerke Gütersloh.
- 3. September 2026
Giftmobil und Elektroschrottsammlung auf Herbsttour
22 Haltestellen werden an drei Freitagen und drei Samstagen angefahren.
Neueste Artikel
- 7. September 2026
Vulkanausbruch in Indonesien: Flughäfen weiter geschlossen
Sein «Vater» sorgte einst für die lauteste jemals aufgezeichnete Explosion. Nun bringt der «Sohn» Anak Krakatau mit einem weiteren Vulkanausbruch den Flugverkehr in Indonesien durcheinander.
- 7. September 2026
Hitzewellen und Brände verschärfen Luftverschmutzung
Toxischer Rauch, steigende Ozonwerte: Hitzewellen und Brände sind ein Problem für die Luftqualität – auch fern der Brandherde.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 7. September 2026
Vulkanausbruch in Indonesien: Flughäfen weiter geschlossen
Sein «Vater» sorgte einst für die lauteste jemals aufgezeichnete Explosion. Nun bringt der «Sohn» Anak Krakatau mit einem weiteren Vulkanausbruch den Flugverkehr in Indonesien durcheinander.
- 7. September 2026
Hitzewellen und Brände verschärfen Luftverschmutzung
Toxischer Rauch, steigende Ozonwerte: Hitzewellen und Brände sind ein Problem für die Luftqualität – auch fern der Brandherde.






