Die Weltkriegsbombe in Dresden ist entschärft worden. Das teilte die Polizei mit. Sie gab damit Entwarnung für Tausende Menschen, die zuvor ein Sperrgebiet rund um den Fundort verlassen mussten. Von der Evakuierung waren laut Polizei rund 17.000 Menschen und Teile der Innenstadt betroffen. Im Sperrkreis lagen unter anderem die Sächsische Staatskanzlei, Ministerien und Geschäfte. Auch Anwohnerinnen und Anwohner mussten das Gebiet verlassen. In der Dresdner Messe war ein Notquartier eingerichtet worden. Laut Polizei wurden dort 192 Menschen aufgenommen. Die Bombe englischer Bauart war am Dienstag bei Räumarbeiten an der abgerissenen Carolabrücke gefunden worden. Die Brücke war im vorigen September teilweise eingestürzt, inzwischen steht von dem Spannbetonbauwerk in Dresden nichts mehr. Es war bereits der vierte Bombenfund an dieser Stelle in diesem Jahr. Im Januar hatte es eine ähnlich aufwendige Entschärfung gegeben. Die beiden anderen Sprengkörper enthielten dagegen keinen Zünder mehr und konnten gefahrlos abtransportiert worden.
Bildnachweis: © Robert Michael/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Weltkriegsbombe in Dresden entschärft
Erneut müssen Kampfmittelspezialisten am Standort der Carolabrücke in Dresden eine Bombe entschärfen. Am frühen Nachmittag gibt die Polizei Entwarnung.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
- 29. Juni 2026
„Ich genieße jeden Tag“
Dienstjubilare der Stadt Gütersloh werden im Flussbetthotel geehrt.
Mehr als 40 Stände, ein internationales Bühnenprogramm und neue Angebote für Kinder machen das Fest erneut zum...
Bald gehen 58.800 Menschen im Kreis in Rente. Doch in den meisten Wohnungen lässt sich kaum alt werden, zeigt eine neue Studie.
Neueste Artikel
In einem italienischen Dorf raubt ein Kommando ein Juweliergeschäft aus. Als die Täter ins Fluchtauto steigen, fallen tödliche Schüsse. Jetzt das endgültige Urteil: keine Notwehr, fast 15 Jahre Haft.
Das Fahrzeug gerät auf einem Wiesenhang ins Rutschen. Der Fahrer hat seine zwei Töchter an Bord. Der Mann und das ältere Mädchen sterben. Die jüngere Tochter wird erst nach Stunden lebend gefunden.
Weitere Artikel derselben Kategorie
In einem italienischen Dorf raubt ein Kommando ein Juweliergeschäft aus. Als die Täter ins Fluchtauto steigen, fallen tödliche Schüsse. Jetzt das endgültige Urteil: keine Notwehr, fast 15 Jahre Haft.
Das Fahrzeug gerät auf einem Wiesenhang ins Rutschen. Der Fahrer hat seine zwei Töchter an Bord. Der Mann und das ältere Mädchen sterben. Die jüngere Tochter wird erst nach Stunden lebend gefunden.






