Eine schwere Explosion hat große Teile eines Mehrfamilienhauses in der nordbelgischen Stadt Turnhout zerstört. Offiziellen Angaben zufolge war zunächst unklar, ob Menschen getötet wurden. Eine Person musste ins Krankenhaus gebracht werden, eine Frau war zunächst noch in dem zum Teil eingestürzten Gebäude eingeschlossen. Rettungskräfte versuchten sie zu bergen, konnten bis zum Abend allerdings keinen Erfolg verkünden. Der eingeschlossenen Person gehe es nach eigenen Angaben gut, hatte Bürgermeister Paul Van Miert am Vormittag gesagt. Man habe Kontakt zu ihr. Vier weitere in dem Haus gemeldete Personen galten zunächst noch als vermisst. Es war allerdings unklar, ob sie sich zum Zeitpunkt der Explosion im Gebäude aufhielten. Fotos von der Unglücksstelle zeigten, dass Teile der beiden obersten Etagen des viergeschossigen Wohnhauses durch die Explosion vollständig zerstört wurden. Sie riss demnach Teile der Außenwand und Teile der Decken vollständig weg. Zur genauen Ursache der Explosion gab es zunächst keine Angaben. «Wir vermuten eine Gasexplosion», sagte Bürgermeister Paul Van Miert.
Bildnachweis: © Kristof Van Accom/BELGA/dpa
Copyright 2021, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Explosion zerstört Mehrfamilienhaus in Nordbelgien
Die Ursache für das Unglück in der belgischen Stadt Turnhout ist noch völlig offen. Vermutungen gehen in Richtung Gasexplosion.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
Pressemitteilung vom Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen.
Familie Baturin aus Friedrichsdorf ist im Rathaus empfangen worden – Anlass war die Ehrenpatenschaft des...
- 22. Mai 2026
Studie: Leben und Arbeiten im Kreis Gütersloh
Migration und Integration von Menschen aus Mittel- und Südosteuropa.
Neueste Artikel
Sieht aus wie Bernstein, kann aber zur Gefahr werden: Ein Fund in Heikendorf sorgt für einen Einsatz des Kampfmittelräumdienstes - und erinnert daran, dass Strandgut nicht immer harmlos ist.
- 9. Juni 2026
Bereits mehr als 100 bestätigte Ebola-Tote im Kongo
Bereits mehr als 100 bestätigte Todesfälle im Kongo - und zahlreiche Herausforderungen für die Helfer. Doch es gibt auch gute Nachrichten: Mehrere Menschen sind auf dem Weg der Besserung.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Sieht aus wie Bernstein, kann aber zur Gefahr werden: Ein Fund in Heikendorf sorgt für einen Einsatz des Kampfmittelräumdienstes - und erinnert daran, dass Strandgut nicht immer harmlos ist.
- 9. Juni 2026
Bereits mehr als 100 bestätigte Ebola-Tote im Kongo
Bereits mehr als 100 bestätigte Todesfälle im Kongo - und zahlreiche Herausforderungen für die Helfer. Doch es gibt auch gute Nachrichten: Mehrere Menschen sind auf dem Weg der Besserung.






