2. Januar 2025 / Allgemeines

Fahndung nach Todesschützen in Rotterdam - Motiv ist unklar

In Rotterdam fahndet die Polizei mit Hochdruck nach einem Mann, der offenbar wahllos Menschen niederschießt. Immer im gleichen Stadtteil, aus noch unklarem Motiv. 30.000 Euro Belohnung sind ausgelobt.

Für Hinweise zur Ergreifung des Todesschützen von Rotterdam haben die Behörden eine Belohnung von 30.000 Euro ausgesetzt.
Veröffentlicht am 2. Januar 2025 um 19:19 Uhr von dpa

Die Polizei in Rotterdam fahndet mit einer Belohnung von 30.000 Euro nach einem Unbekannten, der aus noch unbekanntem Grund Menschen in der Hafenstadt niederschießt. Binnen zwei Wochen habe es bereits zwei Tote gegeben und am Donnerstagmorgen sei ein schwerverletzter 81-Jähriger in einem Blumenbeet gefunden worden, teilte die Polizei mit. Die Fahnder gehen davon aus, dass alle drei Taten vom gleichen Täter begangen wurden und es einen Zusammenhang gibt. Das Motiv sei aber noch unklar.

Zuvor wurden ein 58 und ein 63 Jahre alter Rotterdamer auf der Straße von dem Unbekannten niedergeschossen und tödlich verletzt, beide davon an einem abgelegenen Ort und wie der 81-Jährige im Stadtteil IJsselmonde. Wie die Zeitung «De Telegraaf» unter Verweis auf die Polizei berichtete, seien die Opfer nicht aus dem kriminellen Milieu bekannt. Die Ermittler gingen deshalb auch nicht von einer Abrechnung oder einem kriminellen Konflikt aus.

Polizei fahndet mit Großaufgebot und Hubschrauber

In dem Stadtteil, in dem der Todesschütze zuschlug, ist die Polizei bereits seit Tagen mit einem Großaufgebot auf den Straßen unterwegs. Wie «De Telegraaf» berichtete, kreiste am Mittwoch ein Polizeihubschrauber über dem Stadtteil.

Die Polizei veröffentlichte mehre Fahndungsbilder, auf denen der mögliche Täter vor zwei seiner Schussattacken zu sehen ist. Dabei handelt es sich um einen jüngeren Mann, der in einem Fall eine Mütze trägt und sich seinem Opfer immer mehr von hinten nähert. Auf dem anderen Fahndungsbild hat der Mann die Kapuze seines Pullis über den Kopf gezogen.

Festgenommener Verdächtiger ist nicht der Schütze

Die Polizei erhielt bereits einige Hinweise aus der Bevölkerung. Am Montag sei ein 20 Jahre alter Amsterdamer festgenommen worden, weil er an den Todesschüssen auf die Männer beteiligt gewesen sein soll. Der Schütze selbst aber werde noch gesucht, teilte die Polizei mit.


Bildnachweis: © JEFFREY GROENEWEG/ANP/dpa
Copyright 2025, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App? 

Meistgelesene Artikel

Publikumspreis für „changes“ am Theater Gütersloh
Lokalnachrichten aus Gütersloh

Das Stück „changes“ von Maja Zade erhielt den Publikumspreis in Gütersloh.

weiterlesen...
Straßenfiffi und verkaufsoffener Sonntag am 27. September in Gütersloh
Lokalnachrichten aus Gütersloh

Am 27. September 2026 bietet Gütersloh von 13 bis 18 Uhr Straßenkunst auf Berliner Platz und Kolbeplatz sowie einen verkaufsoffenen Sonntag.

weiterlesen...

Neueste Artikel

Zahl der Ebola-Fälle in Kenia steigt auf sieben
Allgemeines

Anfang Oktober reiste ein mit Ebola infizierter Mann aus dem Ostkongo über Uganda nach Kenia. Jetzt haben sich bereits sechs Menschen bei ihm angesteckt.

weiterlesen...
Mehr als 158 Jahre Haft für Mord an drei Surfern in Mexiko
Allgemeines

Die Surfer aus Australien und den USA waren im Urlaub an der mexikanischen Pazifikküste. Sie wurden von Kriminellen beim Zelten überrascht und getötet. Jetzt steht ein Urteil fest.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Zahl der Ebola-Fälle in Kenia steigt auf sieben
Allgemeines

Anfang Oktober reiste ein mit Ebola infizierter Mann aus dem Ostkongo über Uganda nach Kenia. Jetzt haben sich bereits sechs Menschen bei ihm angesteckt.

weiterlesen...
Mehr als 158 Jahre Haft für Mord an drei Surfern in Mexiko
Allgemeines

Die Surfer aus Australien und den USA waren im Urlaub an der mexikanischen Pazifikküste. Sie wurden von Kriminellen beim Zelten überrascht und getötet. Jetzt steht ein Urteil fest.

weiterlesen...
ANZEIGE – Premiumpartner