Die afrikanische Gesundheitsbehörde CDC Africa hat innerhalb einer Woche knapp 1.400 neue Fälle der Krankheit Mpox verzeichnet. Aktuell seien es fast 19.000 Fälle seit Jahresbeginn, sagte CDC-Generaldirektor Jean Kaseya vor Journalisten. Seit Jahresbeginn seien 541 Patienten an der Krankheit gestorben. Der Schwerpunkt der Ausbrüche liegt in Zentralafrika, besonders in der Demokratischen Republik Kongo, wo seit Jahresbeginn fast 17.800 Fälle gemeldet worden seien. «Mpox wird zunehmend zu einem bedeutendem Thema im Ostkongo, vor allem in der Provinz Süd-Kivu», sagte Kaseya. Im rohstoffreichen Ostkongo dauert ein bewaffneter Konflikt seit Jahren an. Hunderttausende Menschen leben als Binnenflüchtlinge auf engstem Raum zusammen, sodass sich Krankheiten dort schnell ausbreiten können. Auch die empfohlenen Hygienemaßnahmen wie Abstand, Händewaschen und Masken sind dort oft nicht umsetzbar. In Burundi stiegen die gemeldeten Krankheitsfälle nach CDC-Angaben binnen einer Woche von 265 auf 572. Das kongolesische Gesundheitsministerium erwartet in der kommenden Woche eine erste Lieferung von Impfstoffen aus den USA. Zu den Herausforderungen im Umgang mit der Krankheit zähle die niedrige Impfquote, so Kaseya. Was Afrika dringend brauche, seien eigene Produktionsstätten für Impfstoffe. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) hat wegen der Mpox-Ausbrüche in Afrika und der neuen, womöglich gefährlicheren Variante am Mittwoch die höchste Alarmstufe ausgerufen. Damit sollen Behörden in aller Welt zu erhöhter Wachsamkeit gebracht werden. Zuvor hatte bereits die CDC Africa für den Kontinent die höchste Alarmstufe ausgerufen.Impfstoffe aus den USA werden erwartet
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Fast 1.400 neue Mpox-Fälle innerhalb einer Woche in Afrika
In der kommenden Woche soll die Demokratische Republik Kongo die ersten Mpox-Impfdosen erhalten. Doch die Krankheitszahlen steigen rasant - vor allem in Zentralafrika.
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