Im Fall der verschwundenen Mutter der US-Moderatorin Savannah Guthrie hat das FBI eine Belohnung von 50.000 US-Dollar ausgesetzt. Gesucht werden Hinweise, die zur Auffindung der 84-jährigen Nancy Guthrie oder zur Festnahme und Verurteilung von Verantwortlichen führten, wie der Leiter der FBI-Außenstelle Phoenix bei einer Pressekonferenz im US-Bundesstaat Arizona sagte. Guthrie war zuletzt am Samstagabend gesehen worden. Die Polizei geht davon aus, dass sie aus ihrem Haus in Arizona entführt wurde. Der zuständige Sheriff Chris Nanos betonte, die Ermittler hätten weiterhin keine Tatverdächtigen. Man gehe nach wie vor davon aus, dass Guthrie «noch da draußen» sei. Einen bestätigten Hinweis darauf, dass sie noch lebt, gebe es jedoch bislang nicht. Die Ermittler legten zudem eine ungefähre zeitliche Rekonstruktion der Ereignisse vor. Demnach wurde Guthrie am Samstagabend von Familienangehörigen zu ihrem Haus gebracht. In der Nacht trennte sich die Türklingel-Kamera vom Netz; wenig später registrierte eine Software eine Person auf dem Grundstück – Bildmaterial existiert dazu nach Angaben der Behörden nicht. Am Sonntagvormittag bemerkte die Familie das Verschwinden, kurz darauf wurde der Notruf abgesetzt. Forensisch gesichert sei bislang lediglich eine Blutspur im Eingangsbereich des Hauses, die per DNA eindeutig Nancy Guthrie zugeordnet worden sei. Zu einem mutmaßlichen Erpresserschreiben, das an Medien verschickt worden sei, teilte das FBI mit, man nehme dieses ernst und ermittle dazu. Das Schreiben enthalte eine Geldforderung und Fristen, es gebe jedoch keinen überprüfbaren Lebensbeweis und bislang keine weitere Kontaktaufnahme. Die Ermittler sprachen von konkreten Details in dem Schreiben, ob diese Angaben auf tatsächliches Täterwissen hindeuten, sei noch unklar. Die Ermittler warnten zugleich vor Trittbrettfahrern. Im Zusammenhang mit einer vorgetäuschten Erpressungsforderung sei eine Person festgenommen worden. Die Tochter von Nancy Guthrie, US-Fernsehmoderatorin Savannah Guthrie, hatte sich zuvor mit einer emotionalen Botschaft an den oder die Entführer gewandt. «Wir müssen zweifelsfrei wissen, dass sie lebt und dass Sie sie (in ihrer Gewalt) haben», sagte Guthrie in einem Video, das auf ihrem Instagram-Account veröffentlicht wurde. «Wir möchten von Ihnen hören und sind bereit zuzuhören. Bitte melden Sie sich bei uns.» Selbst US-Präsident Donald Trump hat sich inzwischen in den Fall eingeschaltet, der seit Tagen landesweit Schlagzeilen macht. Er teilte auf der Plattform Truth Social mit, er habe mit Guthrie gesprochen und ihr die Unterstützung der Bundesstrafverfolgungsbehörden zugesichert. «Wir setzen alle Ressourcen ein, um ihre Mutter sicher nach Hause zu bringen.» Die Gebete der Nation seien bei ihr und ihrer Familie. «GOTT SEGNE UND BESCHÜTZE NANCY», schrieb Trump. Zum Motiv hinter der mutmaßlichen Entführung ist bislang nichts bekannt.Motiv der mutmaßlichen Entführung unbekannt
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FBI setzt 50.000 Dollar Belohnung im Fall Guthrie aus
50.000 Dollar Belohnung, neue Details – doch weiter keine Verdächtigen: Ermittler legen im Fall der verschwundenen Mutter von TV-Moderatorin Savannah Guthrie den aktuellen Stand offen.
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