31. Juli 2024 / Allgemeines

Fels stürzt auf Wanderer - tot geborgen

Ein tragischer Unfall ereignet sich bei einem schweren Unwetter in einem Wandergebiet bei Oberstdorf. Ein herabstürzender Fels klemmt einen Wanderer ein.

Bei Oberstdorf hat ein herabstürzender Fels einen Wanderer getötet. (Symbolbild)
von dpa

Bei Oberstdorf im Süden Bayerns hat ein herabstürzender, tonnenschwerer Fels einen Wanderer getötet. Der verunglückte 38-Jährige sei tot geborgen worden, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West am Abend. Seine Begleiterin blieb unverletzt. Woher das Touristenpaar stammte, teilte die Polizei zunächst nicht mit.

Ein heftiges Gewitter zog zum Zeitpunkt des Unfalls über das Gebiet. Die Wanderer waren im Fellhorngebiet auf ihrem Heimweg ins Tal auf einem viel begangenen Wanderweg in das Unwetter geraten. Durch den Sturm wurde ein großer Baum entwurzelt, der wiederum auf einen sechs Tonnen schweren Stein krachte, wie die Polizei weiter mitteilte.

Sowohl der Baum als auch der Stein rollten in Richtung des Paars auf dem Wanderweg. Der 38-Jährige wich dem Baum aus, der Fels erfasste ihn jedoch und klemmte ihn ein. Den Angaben zufolge starb er sofort. 

Helfer sprechen von tragischem Fall

Die Meldung über den Unfall sei gegen 17.30 Uhr eingegangen. Wer sie absetzte, wurde nicht mitgeteilt. 

Der Unfallort war laut Polizei mit dem Auto nicht direkt erreichbar. Eine Streife der Polizei sowie Helfer von Feuerwehr und Bergwacht seien im Einsatz gewesen. Helfer sprachen von einem sehr tragischen Fall. 

Am frühen Abend waren erneut Unwetter über dem Allgäu niedergegangen. Rettungskräfte rückten zu zahlreichen Einsätzen aus. Der Deutsche Wetterdienst hatte vorab vor schwerem Unwetter im Allgäu gewarnt. Helfer der Bergwacht halfen unter anderem auch Wanderern, die wegen anschwellender Bäche nicht mehr weiterkamen.

 

 

 


Bildnachweis: © Sven Hoppe/dpa
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