Zum Ferienende in mehreren Bundesländern müssen sich Autofahrer am Wochenende auf volle Autobahnen und Staus einstellen. In Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen enden die Sommerferien am Freitag, in Schleswig-Holstein am Samstag. Die größten Staus im Rückreiseverkehr erwartet der ADAC am Sonntagnachmittag und -abend. Besonders voll dürfte es dann auf den Strecken aus dem Süden in Richtung Norden sowie von Nord- und Ostsee werden. Bereits am Freitagnachmittag und -abend rechnet der ADAC mit starkem Reiseverkehr in Richtung Süden und an die Küsten. Auch am Samstag ist die Staugefahr hoch. In Bremen und Niedersachsen sind die Ferien bereits seit Mittwoch vorbei. Zu den besonders staugefährdeten Strecken zählen laut ADAC unter anderem die A1 zwischen Hamburg und Köln, die A2 über Hannover und Magdeburg, die A3 zwischen Oberhausen und Passau sowie die A7 von Flensburg bis Füssen. Auch auf der A4 über Dresden, der A8 zwischen Karlsruhe und Salzburg, der A9 zwischen Berlin und München sowie dem Berliner Ring müssen Reisende mit Verzögerungen rechnen. Zusätzlichen Verkehr bringen der Feiertag Mariä Himmelfahrt am Samstag und das italienische Ferragosto. Auch in Österreich, der Schweiz und Italien ist auf wichtigen Reiserouten mit Staus zu rechnen. Für zusätzliche Belastung könnten Lastwagen sorgen. Wegen des Niedrigwassers haben 15 Bundesländer das Fahrverbot an Sonn- und Feiertagen gelockert. In den meisten Ländern gelten die Ausnahmen zunächst bis Ende August, in Rheinland-Pfalz und im Saarland bis Ende September. Auch Sachsen kündigte am Mittwoch eine Lockerung bis einschließlich 31. August an. Sachsen-Anhalt hält damit als einziges Bundesland bislang am regulären Verbot fest. Wie viele zusätzliche Transporte dadurch auf die Straße kommen, lässt sich laut ADAC noch nicht abschätzen. Der Verkehrsclub rechnet aber mit einem steigenden Staurisiko, vor allem an Engstellen. Ein «Stauchaos» erwartet er nicht, da die Ausnahmen nicht deutschlandweit einheitlich gelten und teils auf Transporte im Zusammenhang mit dem Niedrigwasser beschränkt sind. Der ADAC Schleswig-Holstein warnt dennoch vor zusätzlichen Belastungen während der Rückreisewelle. «Die Ausnahme kommt verkehrlich zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt: Genau jetzt rollt die große Rückreisewelle», sagte Sprecher Rainer Pregla. Besonders auf ohnehin stark belasteten Strecken wie der A7 könnten zusätzliche Lkw die Verkehrslage weiter verschärfen.Viele große Autobahnen betroffen
Zusätzliche Lkw könnten für mehr Staus sorgen
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Ferienverkehr: Wo am Wochenende Staus drohen
Für viele Urlauber geht es zurück nach Hause, andere starten erst in die Ferien. Auf den Autobahnen im Land dürfte es am Wochenende voll werden. Besonders ein Tag könnte zur Geduldsprobe werden.
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