Wenige Tage nach einem verheerenden Brand in der Südosttürkei sind drei weitere Menschen an den Folgen gestorben. Damit steige die Zahl der Toten auf 15, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Anadolu. Das Feuer war am Donnerstagabend auf einer landwirtschaftlichen Fläche in der Provinz Diyarbakir in der Gemeinde Cinar ausgebrochen und hatte sich durch starken Wind bis auf etwa 30 Kilometer entfernte Orte in der benachbarten Provinz Mardin ausgebreitet. Die Opfer waren laut Anadolu zwischen 17 und 59 Jahre alt. Zwei Menschen würden weiter behandelt. Der türkische Justizminister Yilmaz Tunc kündigte am Freitag Ermittlungen zu den Bränden an. Die prokurdische Partei Dem warf der Regierung vor, zu spät und unzureichend auf das Feuer reagiert zu haben. Laut der Regierung der Großgemeinde Diyarbakir waren sechs Löschfahrzeuge im Einsatz gewesen. Laut einem Expertenbericht solle das Feuer durch einen falsch angebrachten Draht an einem Strommast entfacht worden sein, schrieb die Nachrichtenagentur DHA. Die Staatsanwaltschaft habe diesen Bericht aber als unzureichend abgewiesen und die Erstellung eines neuen gefordert.
Bildnachweis: © Sercan Ozkurnazli/DIA Photo/AP/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Feuer in Südosttürkei - Zahl der Toten steigt auf 15
Der Brand in einer ländlichen Region im Südosten der Türkei kam in der Nacht auf Freitag überraschend. Die Zahl der Toten steigt weiter. Zur Ursache gibt es nun erste Hinweise.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
- 29. April 2026
Happe Gruppe eröffnet neue Fliesenfactory in Gütersloh
Neue Ausstellung ab 30.04. in Gütersloh: Fliesenfactory der Happe Gruppe mit rund 300 qm Fläche, Aktionen und Eröffnung ab 10 Uhr.
- 4. Mai 2026
Save the Date: Goldener Kamm in Gütersloh
Am 11. Oktober treten die besten Nachwuchsfriseure aus Nordwestdeutschland in der Stadthalle Gütersloh gegeneinander...
Für unser Team in Gütersloh und Bielefeld suchen wir ab sofort Verstärkung.
Neueste Artikel
- 19. Mai 2026
Dänemark will Buckelwal doch obduzieren
Zwei Wochen nach seinem Transport Richtung Nordsee wurde der als «Timmy» bekannte Buckelwal tot vor der dänischen Insel Anholt entdeckt. Der Kadaver soll nun wissenschaftlich untersucht werden.
- 19. Mai 2026
Ebola-Patient soll in Berliner Charité kommen
Die Fallzahlen nach dem Ebola-Ausbruch im Kongo steigen weiter. Ein dort mit dem Virus infizierter US-Amerikaner soll in einer Spezialstation in Berlin versorgt werden.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 19. Mai 2026
Dänemark will Buckelwal doch obduzieren
Zwei Wochen nach seinem Transport Richtung Nordsee wurde der als «Timmy» bekannte Buckelwal tot vor der dänischen Insel Anholt entdeckt. Der Kadaver soll nun wissenschaftlich untersucht werden.
- 19. Mai 2026
Ebola-Patient soll in Berliner Charité kommen
Die Fallzahlen nach dem Ebola-Ausbruch im Kongo steigen weiter. Ein dort mit dem Virus infizierter US-Amerikaner soll in einer Spezialstation in Berlin versorgt werden.






