Im Sicherungsverfahren gegen eine 66 Jahre alte Frau wegen eines Degen-Angriffs auf Passanten hat sich die Beschuldigte vor dem Landgericht Weiden in der Oberpfalz bei ihren Opfern entschuldigt. Sie hatte im August 2022 mehrere Männer attackiert. Die Staatsanwaltschaft legt der Frau versuchten Mord und gefährliche Körperverletzung zur Last. Die gelernte Altenpflegerin ist seit dem Vorfall in einer psychiatrischen Klinik untergebracht. Sie ist den Angaben nach schizophren und gilt als schuldunfähig. Zu Verfahrensbeginn am Mittwoch sagten zunächst die drei 61, 58 und 47 Jahre alten Männer aus, die von der Frau in der Innenstadt von Weiden offenbar willkürlich angegriffen worden waren. Zwei von ihnen wurden dabei verletzt. Einen vierten Mann hatte die 66-Jährige kurz zuvor in der Gemeinde Vohenstrauß attackiert. Ein weiterer Mann wurde verletzt, als er den Geschädigten in Weiden zur Hilfe eilte. Die Beschuldigte richtete sich nach den Zeugenaussagen jeweils mit persönlichen Worten an ihre Opfer, sagte, dass es ihr «furchtbar leid» tue und bat darum, ihre Entschuldigung anzunehmen. In dem Verfahren sind zunächst vier weitere Verhandlungstage vorgesehen.
Bildnachweis: © Ute Wessels/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Frau wegen Degen-Angriffs auf Passanten vor Gericht
Eine an Schizophrenie leidende Frau greift im letzten Sommer mehrere Männer mit einem Degen an. Jetzt hat sich die Beschuldigte vor Gericht für die Attacken entschuldigt.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
- 9. Februar 2026
Gebr. Wiedey GmbH: Der richtige Ansprechpartner für Terrassendächer & moderne Lösungen rund ums Haus
Hier findest Du innovative Ideen rund um's Haus.
Für unsere Geschäftsstelle in Gütersloh suche wir ab sofort Verstärkung.
- 24. Februar 2026
Streik: kein Stadtbus-Verkehr am Freitag und Samstag
Eine Pressemitteilung der Stadtwerke Gütersloh
Neueste Artikel
Forscher zählen weltweit 93 große invasive Arten in Süßgewässern. Jede Zweite davon richtet Schäden an – oft mit Folgen für Umwelt und Menschen.
Ob für Hetero-Beziehungen oder gar die Demokratie: Experten sehen Antifeminismus als Gefahr. Wie verbreitet er ist, was ein männliches Lebensmodell damit zu tun hat und welche Lösungen denkbar sind.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Forscher zählen weltweit 93 große invasive Arten in Süßgewässern. Jede Zweite davon richtet Schäden an – oft mit Folgen für Umwelt und Menschen.
Ob für Hetero-Beziehungen oder gar die Demokratie: Experten sehen Antifeminismus als Gefahr. Wie verbreitet er ist, was ein männliches Lebensmodell damit zu tun hat und welche Lösungen denkbar sind.






