17. November 2019 / Allgemeines

Frühlingsbepflanzung im Botanischen Garten gestartet

Gelbe, orange und rote Hingucker

8300 Tulpen aus sechs verschiedenen Sorten, 2200 Narzissen und 300 Kaiserkronen – das sind die Frühlingsaussichten im Botanischen Garten im Stadtpark Gütersloh. Der städtische Fachbereich Grünflächen hat jetzt die Frühlingsbeete neu bepflanzt. Die ersten Frühlingsvorboten werden ab Ende März sichtbar sein.
 
Die vier Beete rund um den Kugelahorn im ältesten Teil des Botanischen Gartens werden zweimal im Jahr bepflanzt. Neben der jährlichen Sommerpflanzung, die jetzt ausgedient hat, werden im Oktober und November die Anlagen fit für den Winter gemacht. Und bereits mit Blumenzwiebeln für den Frühling ausgestattet. Außer Tulpen, Narzissen und Kaiserkorn geben als Unterpflanzen in diesem Jahr Gold-Flattergras, Vergissmeinnicht, verschiedene Stiefmütterchen und das Gänseblümchen Inspirationen auch für den eigenen Garten. Im Frühling 2020 dominieren dann die Farben Gelb, Orange und Rot als Hauptfarben in den vier Beeten. Die Frühlingspflanzen sind dabei nicht wahllos ins Bett gesät. Hinter Auswahl, Anordnung und Aussaat steckt ein Konzept: Daniela Toman vom Fachbereich Grünflächen der Stadt Gütersloh plant gemeinsam mit den städtischen Gärtnern die Bepflanzung. Von Farben über Höhenstaffelungen bis zur Pflanzenart: In jedem Jahr wird ein neuer Aspekt ausgewählt und ein Konzept mit zur Jahreszeit passenden Blumen entworfen. Die Pflanzung in den Beeten wird dann in einem bestimmten, aber losen Muster angeordnet. „Die Blumenzwiebeln werden per Hand ausgeworfen und an diesen Stellen eingesät“, erklärt Daniela Toman. „Wo welche Farbe eingepflanzt ist, zeigt sich erst beim Aufblühen. So bleibt der natürliche Charakter erhalten.“
 
Aktuell (Ende Oktober, Anfang November) ist der perfekte Zeitpunkt gegeben, um Blumenzwiebeln im noch nicht gefrorenen Boden pflanzen zu können. Allerdings bedarf es einer längeren Vorlaufzeit zur Planung der Frühlingsbeete. Etwa ein halbes Jahr vorher werden die Pflanzen bestellt, da sie teilweise noch angesät und gezogen werden müssen, bis sie dann zum Botanischen Garten geliefert und dort eingepflanzt werden können.

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