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Fünf Tage voller Sport, Spaß und Teamplay

Fünf Tage voller Sport, Spaß und Teamplay

Von außen hört man schon die Turnschuhe auf dem Hallenboden quietschen und die Bälle immer wieder auf dem Boden aufschlagen – typische Basketballgeräusche. In der Halle läuft gerade eine dynamische Spielform ab. In vollem Tempo geht es immer wieder von Korb zu Korb – an Tag Vier des Basketballcamps sind die sportlichen Lernerfolge schon gut zu erkennen. Immer wieder wird der freie Mitspieler gefunden, immer wieder geht es rasant zum Korb. Das Basketballcamp ist ein Angebot aus dem vielvielfältigen Katalog der Erlebniswochen. Gemeinsam mit der Osthushenrich- Stiftung bietet die Volkshochschule Gütersloh in den Ferien zahlreiche Natur-, Sport- und Bildungsangebote für Kinder an.

„Ich möchte diesen tollen Sport den Kindern näher bringen“, sagt Christian Oelker, der das Camp gemeinsam mit Martin Frank betreut und leitet. „Klar hoffe ich, dass die Kinder Geschmack am Basketball finden und sich sportlich verbessern, aber es geht auch um die soziale Komponente. Basketball ist nicht nur Dribbeln und Werfen, sondern auch Respekt und Teamplay“, betont Oelker.

Insgesamt fünf Tage geht das Camp, jeweils von 8.00 bis 16.00 Uhr. Jeden Tag wird es für die 19 Mädchen und Jungen ein wenig anspruchsvoller. Standen am ersten Tag noch Grundlagen, wie Sternschritt oder Passtechnik im Vordergrund, sind es am vierten Tag bereits fortgeschrittene Spielformen, die Bewegung, Taktik und Korbwurf vereinen. Der Spaß und das Spiel mit dem Ball stehen jedoch immer im Vordergrund. Gespielt wird, unterbrochen durch Frühstücks- und Mittagspause, in der Sporthalle des Evangelisch Stiftischen Gymnasiums. Aber es geht auch nach draußen: „Wir haben hier in Gütersloh wirklich tolle Streetballplätze. Und das nutzen wir gerne“, sagt Oelker.

An der Hallenwand kleben zudem einige Zettel – Vokabeln. Im Basketball gäbe es viele englische Begriffe. Um Worte wie Rim, Fastbreak oder Steal käme man im Basketballsport nicht herum – also gleich lernen und neben dem Sportlichen auch etwas Sprachliches mitnehmen, meint Oelker.  Das Camp mit „Coach Chris“ und Martin Frank hat bei einigen Teilnehmern bereits die weitere Neugier auf Basketball geweckt:  „Aus den vergangenen Camps hatten wir regelmäßig Teilnehmer dabei, die dann auch im Verein Basketball gespielt haben“, sagt Oelker. „Und auch dieses Jahr haben wir wieder einige Kinder dabei, die sich das vorstellen können“.  Das Ziel sei aber nicht sportliche Talente für die Vereine zu entdecken, betont er, sondern jedem Kind dem Spaß am Sport näher zu bringen. Wenn man die Kinder dann beim nächsten Camp oder im Verein weiter betreuen könne, wäre dies ein Bonus, so Oelker.

Der Spaß am Spiel ist den Kindern anzumerken – von Müdigkeit oder gar Langeweile ist auch an Tag Vier des Camps niemandem etwas anzumerken. Im Gegenteil: Voller Elan und Freude spielen die Jungen und Mädchen weiter – und die klassischen Basketballgeräusche dringen weiter aus der Halle. 

BU: Das Runde muss ins Runde. Beim Basketballcamp entdecken die Jungen und Mädchen den Spaß am Spiel.

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