Schlangenalarm in einer südfranzösischen Kleinstadt: Seit der Sichtung einer giftigen Kobra in Castelginest am Dienstagabend suchen Feuerwehr und Polizei nach dem gefährlichen Reptil. Öffentliche Einrichtungen und Parks bleiben geschlossen, viele Einwohner sind besorgt. «Aus Sicherheitsgründen und aufgrund der nachgewiesenen Anwesenheit einer giftigen Kobra in der Gemeinde bitten wir Sie, bei Ihren Wegen größte Vorsicht walten zu lassen», warnte die Stadtverwaltung. «Meiden Sie hohes Gras – dies gilt auch für Ihre Kinder und Haustiere.» Ein Einwohner hatte die Kobra gesichtet und fotografiert, woraufhin der Bürgermeister das abgebildete Reptil identifizieren ließ. Seitdem ist man im Rathaus überzeugt, dass man es mit einer hochgefährlichen Kobra zu tun hat. Bei der Jagd nach der Schlange setzte die Feuerwehr auch eine Drohne ein und durchkämmte die Gärten. «Seien Sie versichert, dass wir alles tun, um Ihre Sicherheit zu gewährleisten», teilte die Stadtverwaltung mit. «Sie haben überall nachgesehen, alle Mülleimer und Deckel angehoben», sagte ein Anwohner dem Sender Europe 1. «Die Hunde bleiben drinnen, die Katze auch, die Kinder ebenfalls. Es gibt einen Kirschbaum, der direkt vor dem Zimmer meines Sohnes steht», meinte Nachbarin Sophie. Die Kobra könne auf den Baum klettern und ins Zimmer gelangen. «Deshalb schaue ich jeden Abend unter den Betten nach, bevor meine Kinder schlafen gehen.» Wie der von der Präfektur in Toulouse beauftragte Reptilienexperte Dorian Blayac dem Sender sagte, könne ein Biss der Kobra tödlich sein: «Es handelt sich um ein giftiges Tier. Das nächstgelegene Krankenhaus wurde ebenfalls informiert. Dort ist man darauf vorbereitet, jemanden aufzunehmen, der möglicherweise von dieser Art gebissen wurde.» Unklar ist im Moment noch, ob einem Reptilienliebhaber die Schlange entwichen ist oder ob jemand die Kobra ausgesetzt hat.Anwohner halten Kinder und Tiere im Haus
Bildnachweis: © Roland Weihrauch/dpa
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Giftige Kobra hält südfranzösische Kleinstadt in Atem
Eine giftige Kobra sorgt in Castelginest für Aufregung. Feuerwehr und Polizei suchen das Reptil, Schulen und Parks bleiben geschlossen. Die Stadt mahnt zur Vorsicht.
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