Der auf Sylt vor etwa zwei Monaten zum ersten Mal gesichtete Goldschakal darf von Freitag an nicht mehr abgeschossen werden. «Da es seit einigen Wochen keine Sichtung und keine neueren Rissvorfälle auf Sylt gegeben hat, die dem Goldschakal zugeordnet werden, wird keine Verlängerung der Ausnahmegenehmigung vorgenommen», teilte das Landesamt für Umwelt Flintbek mit. Die Erlaubnis war bis Ende Juli befristet. Es ist bestätigt, dass es im Zeitraum vom 19. bis 21. Mai 76 Rissvorfälle durch einen Goldschakal an derselben Herde gab. Mehrere Lämmer wurden getötet. Seit einiger Zeit jedoch fehlt von dem Tier jede Spur. Es hat laut dem stellvertretenden Kreisjägermeister Nordfrieslands, Manfred Uekermann, auch keine neuen Risse oder andere Auffälligkeiten gegeben. Es bestehe die Möglichkeit, dass der Schakal durch natürliche Ereignisse gestorben ist. Jäger hatten den Goldschakal auf der Insel zuletzt kurz vor Pfingsten Anfang Juni gesehen. Mit der speziellen Ausnahmegenehmigung des schleswig-holsteinischen Landesamts für Umwelt hätten die Jäger auf der Insel den Goldschakal abschießen können. Dieser Genehmigung war ein wochenlanger Rechtsstreit gefolgt und die Jagd im Juni zweimal gestoppt worden.Mindestens 76 Risse auf Sylt
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Goldschakal darf auf Sylt nicht mehr abgeschossen werden
Über mehrere Wochen hat ein Goldschakal auf Sylt viele Lämmer gerissen. Deshalb wurde eine Abschussgenehmigung erteilt. Da er nun schon länger nicht mehr gesehen wurde, wird diese nicht verlängert.
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