Die Umweltorganisation Greenpeace ist mit einem Schlauchboot in der Wismarer Bucht unterwegs, um den dort erneut gesichteten Buckelwal von flacheren Gewässern fernzuhalten. «Wir sind aber guten Mutes, dass der Wal sich weiter entscheidet, im Freiwasser zu bleiben und in die weitere Ostsee zu schwimmen», sagte Greenpeace-Meeresbiologe Thilo Maack in Wismar. Die Wasserschutzpolizei ist mit dem Küstenstreifenboot «Hoben» vor Ort. Es gehe nun darum, dafür zu sorgen, dass der Buckelwal nicht ins flache, schmale Fahrwasser der Hafeneinfahrt der Insel Poel schwimme. Bestenfalls nehme der Wal die Route zurück, über die er in die Ostsee gekommen sei, so Maack. «Er ist ja irgendwann aus der Nordsee gekommen, über die dänischen Gewässer rein in die deutsche Ostsee. Wir hoffen sehr und drücken ihm die Daumen, dass er das jetzt retour macht und er jetzt erstmal aus den deutschen Gewässern raus in die dänischen Gewässer schwimmt und dann in die Nordsee und in den Atlantik, wo er hingehört.»
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Greenpeace-Boot soll Buckelwal von Flachwasser fernhalten
Der Buckelwal wurde wieder vor Wismar gesichtet. Das Tier schwimmt frei. Umweltschützer hoffen, dass er in tieferes Wasser zieht und dann Kurs auf die Nordsee nimmt.
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