Die knapp elf Millionen Schülerinnen und Schüler in Deutschland haben nach Angaben des Deutschen Lehrerverbandes seit Beginn der Corona-Pandemie auf rund die Hälfte der Schulstunden im Präsenzunterricht verzichten müssen. Seit März 2020 seien durchschnittlich zwischen 350 und 800 Stunden Präsenzunterricht für jeden Schüler ausgefallen, sagte Verbandspräsident Heinz-Peter Meidinger der «Bild». «Das ist im Schnitt wohl ein halbes Schuljahr.» Meidinger verlangte differenzierte Lösungen, um die entstandenen Lücken wieder zu schließen. Nötig seien verpflichtende Zusatzangebote im nächsten Schuljahr, nachmittags, aber auch am Wochenende und in den Ferien. «Das kann auch digitale Nachhilfe sein.» Noch wisse niemand, wo angesichts des Lehrermangels die zusätzlichen Kräfte für die Lernförderung herkommen sollen. «Ohne Lehramtsstudierende und Lehrkräfte, die schon in Rente oder Pension sind, wird es nicht gehen», warnte er.
Bildnachweis: © Arne Dedert/dpa
Copyright 2021, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Halbes Schuljahr Präsenzunterunterricht verloren
Addiert man die Zeit , die Schülerm in Deutschland wegen der Pandemie Schüler im Klassenzimmer verloren haben, kommt dabei im Schnitt ein halbes Schuljahr zusammen.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
- 14. September 2026
Michaeliswoche 2026: Das erwartet euch in Gütersloh
Vom 25. September bis 4. Oktober bietet die Michaeliswoche in Gütersloh Kirmes, Straßenkunst und ein Familienprogramm.
- 24. September 2026
Straßenfiffi und verkaufsoffener Sonntag am 27. September in Gütersloh
Am 27. September 2026 bietet Gütersloh von 13 bis 18 Uhr Straßenkunst auf Berliner Platz und Kolbeplatz sowie einen verkaufsoffenen Sonntag.
- 21. September 2026
Publikumspreis für „changes“ am Theater Gütersloh
Das Stück „changes“ von Maja Zade erhielt den Publikumspreis in Gütersloh.
Neueste Artikel
- 7. Oktober 2026
Schlag gegen Goldschmuggler - Durchsuchungen bei Juwelieren
Eine Bande soll jahrelang mit schmutzigem Geld Altgold angekauft und dieses dann zu Barren eingeschmolzen haben. So sollen die Verdächtigen Gold im Millionenwert in die Türkei gebracht haben.
- 7. Oktober 2026
Behörde: Untersuchungen in Irkutsk zeigen keine Pestfälle
Fast 5.000 Tests, aber keine gefährlichen Erreger gefunden: Russische Behörden informieren über die Seuchenvorbeugung nach dem Todesfall in Sibirien.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 7. Oktober 2026
Schlag gegen Goldschmuggler - Durchsuchungen bei Juwelieren
Eine Bande soll jahrelang mit schmutzigem Geld Altgold angekauft und dieses dann zu Barren eingeschmolzen haben. So sollen die Verdächtigen Gold im Millionenwert in die Türkei gebracht haben.
- 7. Oktober 2026
Behörde: Untersuchungen in Irkutsk zeigen keine Pestfälle
Fast 5.000 Tests, aber keine gefährlichen Erreger gefunden: Russische Behörden informieren über die Seuchenvorbeugung nach dem Todesfall in Sibirien.






