Der frühere Hollywood-Produzent Harvey Weinstein steht ab April in New York erneut vor Gericht. Zu einem Anklagepunkt, über den sich die Jury im vergangenen Verfahren nicht hatte einig werden können, solle es ab dem 14. April nochmals zum Prozess kommen, entschied Richter Curtis Farber an einem Gericht in New York. Der 73-Jährige war 2020 wegen Vergewaltigung und krimineller sexueller Handlungen zu 23 Jahren Haft verurteilt worden. Der Schuldspruch war 2024 allerdings aufgrund von Verfahrensfehlern überraschend wieder kassiert worden. Der neu aufgerollte Prozess endete dann im vergangenen Sommer mit einem gespaltenen Urteil und einer zerstrittenen Jury: Die Geschworenen sahen es als erwiesen an, dass Weinstein schwere Sexualverbrechen an einer Frau begangen habe. In einem weiteren Anklagepunkt der schweren Sexualverbrechen gegen eine zweite Frau befand ihn die Jury für nicht schuldig. In einem dritten Anklagepunkt in Zusammenhang mit Vergewaltigung konnte sich die Jury nicht einigen - für diesen ist nun das Verfahren ab April angesetzt. Dafür hat der gesundheitlich schwer angeschlagene Weinstein, der zu der Anhörung erneut im Rollstuhl erschien, ein neues Anwaltsteam engagiert, das unter anderem auch schon den früheren Rap-Star Sean «Diddy» Combs und den wegen des Mordes an einem Versicherungschef mitten in Manhattan angeklagten Luigi Mangione verteidigt hatte. 2023 war Weinstein in Kalifornien in einem separaten Strafverfahren zu 16 weiteren Jahren Haft verurteilt worden. Die Anklage warf ihm auch dort sexuelle Übergriffe vor. Seine Verteidigung hat gegen dieses Urteil Berufung eingelegt.Mit neuem Anwaltsteam ins neue Verfahren
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Harvey Weinstein im April erneut vor Gericht
Der Schuldspruch gegen Harvey Weinstein 2020 galt als Meilenstein, bis er 2024 überraschend kassiert wurde. Beim zweiten Urteil blieb ein Anklagepunkt offen. Der soll nun erneut verhandelt werden.
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