Als Dubai-Schokolade getarntes Haschisch haben Zollbeamte bei einer Wohnungsdurchsuchung im niedersächsischen Landkreis Verden gefunden. Vor zwei Wochen hätten die Beamten eine Frachtsendung aus Spanien kontrolliert, dabei seien «Ungereimtheiten» aufgefallen, teilte das Zollfahndungsamt Hannover mit. Tatsächlich entdeckten die Zollfahnder in der Sendung etwa 53 Kilogramm Marihuana. In der Folge wurde die Wohnung eines 20 Jahre alten Mannes in Oyten durchsucht. In der Wohnung seien die Ermittler auf weitere 20 Kilogramm Haschisch im Kühlschrank des mutmaßlichen Drogenschmugglers gestoßen, sagte Guido Mäke, der Sprecher des Zollfahndungsamtes Hannover. «Die aufgefundenen Drogen waren als Dubai-Schokolade getarnt verpackt und zum Weiterverkauf vorbereitet.» Der Straßenverkaufswert der Drogen beläuft sich demnach auf insgesamt rund 900.000 Euro. Der 20-Jährige steht den Angaben zufolge im Verdacht, in den Cannabisschmuggel verwickelt zu sein. Er wurde festgenommen, einem Haftrichter vorgeführt und sitzt in Untersuchungshaft. Die Ermittlungen dauern an. Aus ermittlungstaktischen Gründen konnte erst jetzt über den Fall berichtet werden, wie das Zollfahndungsamt mitteilte.
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Haschisch als Dubai-Schokolade getarnt
Dubai-Schokolade mit Nebenwirkung: Im Kühlschrank eines mutmaßlichen Drogenschmugglers haben Zöllner eine skurrile Entdeckung gemacht.
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