Trotz windigen Wetters haben zahlreiche Menschen ihre Haustiere vor dem Osnabrücker Dom segnen lassen. Insgesamt habe das Team der Domgemeinde St. Petrus rund 25 Tieren den Segen gespendet, sagte Diakon Robert Gildehaus. Etwa 20 Hunde und zwei Kaninchen seien von ihren Besitzerinnen und Besitzern zum Dom gebracht worden. «Zwei Damen haben Fotos von ihren Wellensittichen mitgebracht, und eine Dame den Spielball ihrer Katze», sagte Gildehaus. Diese Tiere hätten nicht zum Dom gebracht werden können, hätten aber dennoch den Segen bekommen. Ein frisch operierter Hund, der nicht gehen konnte, sei im Kinderwagen zum Dom geschoben worden. Anlass der Tiersegnung ist der Gedenktag des Heiligen Franz von Assisi am 4. Oktober. Franz von Assisi ist Gründer des Franziskanerordens und Schutzpatron der Tiere. Seit 1931 wird der 4. Oktober international auch als Welttierschutztag begangen. Erste Tiersegnungen gab es laut Bistum schon im 17. Jahrhundert. Damals wurde Nutztieren der Segen Gottes gespendet. Vom Wohlergehen der Tiere hing damals auch das Überleben der Menschen ab. Heute bereichern Hunde, Katzen und Haustiere, die von Menschen in der Stadt gehalten werden, das Familienleben oder spielen für viele alte und alleinstehende Menschen eine wichtige Rolle.
Bildnachweis: © Friso Gentsch/dpa
Copyright 2023, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Haustiere vor dem Osnabrücker Dom gesegnet
Einen Segen für Bello und Co - den haben viele Haustierbesitzer heute bekommen. Vor Ort war ein tierischer Mix.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
Für unsere Geschäftsstelle in Gütersloh suchen wir ab sofort Verstärkung.
- 24. Februar 2026
Streik: kein Stadtbus-Verkehr am Freitag und Samstag
Eine Pressemitteilung der Stadtwerke Gütersloh
- 12. März 2026
Radstation am Bahnhof derzeit außer Betrieb
Grund ist ein technischer Defekt – Betreiberfirma arbeitet an Lösung.
Neueste Artikel
- 16. März 2026
Jedes Krafttraining ist besser als gar keins
Krafttraining muss nicht perfekt sein: Schon kleine Einheiten bringen laut Studie große Vorteile – auch ohne Fitnessstudio und komplizierte Pläne.
Wie könnte eine Social-Media-Alterskontrolle funktionieren, ohne zu viele persönliche Daten preiszugeben? Ein Datenschutzexperte warnt vor Ausweis-Uploads und KI-Schätzungen.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 16. März 2026
Jedes Krafttraining ist besser als gar keins
Krafttraining muss nicht perfekt sein: Schon kleine Einheiten bringen laut Studie große Vorteile – auch ohne Fitnessstudio und komplizierte Pläne.
Wie könnte eine Social-Media-Alterskontrolle funktionieren, ohne zu viele persönliche Daten preiszugeben? Ein Datenschutzexperte warnt vor Ausweis-Uploads und KI-Schätzungen.






