15. Juli 2022 / Allgemeines

Heftiges Erdbeben in Ecuador - Jugendlicher stirbt

Das Beben ereignete sich in rund 58 Kilometern Tiefe. Es war vielerorts zu spüren. Ein 16-Jähriger kam durch einen Stromschlag von einem heruntergefallenen Kabel ums Leben.

Ausschläge auf einem Seismographen: In Ecuador bebte die Erde. (Symbolbild)
von dpa

Ein Erdbeben der Stärke 6,1 hat nach Angaben des Geologischen Instituts (IG) Ecuadors die Küstenregion des südamerikanischen Landes erschüttert.

Nach ersten Angaben wurde ein 16 Jahre alter Jugendlicher durch einen Stromschlag von einem heruntergefallenen Kabel getötet, wie die ecuadorianische Zeitung «El Universo» unter Berufung auf die Behörden am Donnerstagabend (Ortszeit) berichtete.

Das Beben der Stärke 6,1 ereignete sich dem Geologischen Institut zufolge 13 Kilometer von dem Kanton Simon Bolívar in der Provinz Guayas entfernt in einer Tiefe von rund 58 Kilometern. Es war vielerorts zu spüren und löste Panik, Evakuierungen und einige Schäden aus. Eine Warnung vor einem Tsunami wurde aber nicht ausgegeben.

Die gesamte Westküste des amerikanischen Doppelkontinents liegt am sogenannten Pazifischen Feuerring, der für seine hohe seismische Aktivität bekannt ist.


Bildnachweis: © DB BGR/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten

Meistgelesene Artikel

Auf Entdeckungsreise durch Gütersloh
Veranstaltung

Stadtführungen der gtm starten wieder nach der Sommerpause

weiterlesen...

Neueste Artikel

Arved Fuchs nach neuer Expedition: «Haben keine Zeit mehr»
Allgemeines

Der bekannte Polarforscher Arved Fuchs untersucht in diesem Jahr mit seinem Team die Spuren des Klimawandels im Nordatlantik. Beim Extremwetterkongress in Hamburg ruft der 69-Jährige zum Handeln auf.

weiterlesen...
Hurrikan «Ian» richtet in Florida «historische» Schäden an
Allgemeines

Nach Sonnenaufgang zeigt sich nur allmählich, wie viel Verwüstung der Wirbelsturm «Ian» im südlichen US-Bundesstaat Florida hinterlassen hat. Gouverneur DeSantis spricht von einem nie dagewesenen Ausmaß.

weiterlesen...

Weitere Artikel derselben Kategorie

Arved Fuchs nach neuer Expedition: «Haben keine Zeit mehr»
Allgemeines

Der bekannte Polarforscher Arved Fuchs untersucht in diesem Jahr mit seinem Team die Spuren des Klimawandels im Nordatlantik. Beim Extremwetterkongress in Hamburg ruft der 69-Jährige zum Handeln auf.

weiterlesen...
Hurrikan «Ian» richtet in Florida «historische» Schäden an
Allgemeines

Nach Sonnenaufgang zeigt sich nur allmählich, wie viel Verwüstung der Wirbelsturm «Ian» im südlichen US-Bundesstaat Florida hinterlassen hat. Gouverneur DeSantis spricht von einem nie dagewesenen Ausmaß.

weiterlesen...
ANZEIGE – Premiumpartner