Teile der Burg Falkenstein im oberbayerischen Flintsbach sind angesichts des Dauerregens abgerutscht. Unterhalb der Burg seien 50 Anwohner in Sicherheit gebracht worden, teilte der Landkreis Rosenheim mit. Die Burgruine unweit der Autobahn an der Grenze zu Österreich gilt als Wanderziel. Die Hauptburg Falkenstein wurde nach Angaben der Tourismusgesellschaft Chiemsee-Alpenland etwa um 1300 erbaut. Im 15. und 16. Jahrhundert entstand die Vorburg. Nach einer umfangreichen Ausbauphase im 16. und 17. Jahrhundert wurde die Anlage gegen Ende des 18. Jahrhunderts durch Brände zur Ruine. Sie ist Teil des Denkmalkomplexes Petersberg mit der romanischen Peterskirche mit zugehörigem Mesnerhaus. Wie groß das Ausmaß der Schäden an der Ruine ist, war zunächst nicht bekannt. Im Landkreis Rosenheim ist die Hochwasser-Lage weiter angespannt. Bürgerinnen und Bürger sollten möglichst zu Hause zu bleiben. «Es besteht eine akute Gefahr für Leib und Leben», hieß es in einer Mitteilung der Behörde am Montagabend. Die Menschen sollten den Aufenthalt im Freien vermeiden, sich von offenen Gewässern fernhalten und die Rettungskräfte nicht bei ihrer Arbeit behindern.
Bildnachweis: © David Pichler/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Hochwasser - Teile einer Burgruine rutschen ab
Der Dauerregen im Landkreis Rosenheim macht auch historischen Monumenten zu schaffen: Die Burgruine Falkenstein ist ins Rutschen gekommen.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
- 31. März 2026
Osterfeuer nur mit Tradition
Umschichten vor dem Entzünden ist Pflicht.
- 10. April 2026
Rheda-Wiedenbrück: B61 – Restarbeiten ab 13. April, Tempo 50 und Einspurbetrieb bis Freitag
Straßen.NRW führt ab Montag letzte Bankett- und Markierungsarbeiten auf der B61 durch
- 16. März 2026
Streik: Stadtbusse bleiben drei Tage stehen
Von Donnerstag, 19. März, bis Sonntag, 22. März, um 4 Uhr.
Neueste Artikel
- 15. April 2026
«Massaker»: Achtklässler schießt an türkischer Schule
In einer Schule in der Türkei fallen Schüsse. Schüler versuchen, panisch zu fliehen. Es gibt Tote und Verletzte. Erst am Dienstag gab es einen ähnlichen Vorfall.
- 15. April 2026
Neue Wal-Rettungspläne – was wir wissen und was nicht
Ein Buckelwal strandet vor Wismar. Mehrere Rettungsversuche scheiterten. In Kürze soll ein neuer Anlauf beginnen. Was bislang bekannt ist - und was nicht.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 15. April 2026
«Massaker»: Achtklässler schießt an türkischer Schule
In einer Schule in der Türkei fallen Schüsse. Schüler versuchen, panisch zu fliehen. Es gibt Tote und Verletzte. Erst am Dienstag gab es einen ähnlichen Vorfall.
- 15. April 2026
Neue Wal-Rettungspläne – was wir wissen und was nicht
Ein Buckelwal strandet vor Wismar. Mehrere Rettungsversuche scheiterten. In Kürze soll ein neuer Anlauf beginnen. Was bislang bekannt ist - und was nicht.






