Der junge Schnabelwal, der am Freitag verletzt in seichtem Gewässer am Athener Stadtstrand entdeckt wurde, hat sich in Richtung offenes Meer aufgemacht. Das teilte die griechische Umweltorganisation Arion mit, die sich für Wal-Schutz einsetzt und sich um das Tier gekümmert hatte. Auch das Schifffahrtsministerium meldete sich: Der Wal sei in größere Tiefe getaucht und steuere auf den Saronischen Golf zu. Der männliche Schnabelwal sei zunächst vor die nahe gelegene Insel Salamina in tiefere Gewässer gebracht und dort behandelt worden, hieß es bei Arion. Sein Zustand habe sich daraufhin deutlich gebessert. Meeresbiologen und Veterinären gelang es sogar, mit einem mobilen Gerät Röntgenaufnahmen zu machen - der Meeressäuger war an Kopf und Körper verletzt. Es wird davon ausgegangen, dass er mit einem Schiff und dessen Propeller kollidiert war. Auf verschiedenen Videos der Helfer sind Schnittwunden am Kopf des Wals zu sehen, die zu einem Schiffspropeller passen würden. Fachleute und Freiwillige von Arion wollten weiter in der Gegend bleiben und nach dem Tier Ausschau halten - für den Fall, dass es erneut strandet. Sie riefen auch dazu auf, eventuelle Sichtungen zu melden, den Wal jedoch ansonsten in Ruhe zu lassen. Wale stranden in Griechenland selten - es gibt aber auch nicht mehr so viele.Wohl Kollision mit Schiff
Bildnachweis: © Lefteris Partsalis/XinHua/dpa
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Hoffnung für verletzten Schnabelwal vor der Küste Athens
Mit Schnittwunden am Kopf ist ein Schnabelwal gestern entdeckt worden. Nach kurzer Behandlung gibt es nun ein Aufatmen.
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