Rund 2500 tote Robben sind am Kaspischen Meer in der russischen Teilrepublik Dagestan im Nordkaukasus an Land gespült worden. Die russischen Behörden informierten am Sonntag über den Fund von bis zu 2500 Tierkadavern an verschiedenen Stellen in und nahe der Hauptstadt Machatschkala. Am Samstag war zunächst von bis zu 700 toten Robben die Rede gewesen, die Behörden veröffentlichten Videos und Fotos dazu. Die Ursache für den Tod der geschützten Tiere ist noch unklar. Die Untersuchungen liefen, die Zahl der Kadaver könne weiter steigen, hieß es. Die Kaspische Robbe gehört zu den vom Aussterben bedrohten Arten und steht unter besonderem Schutz. Ihr Bestand ist in den vergangenen 100 Jahren laut Tierschützern um rund 90 Prozent zurückgegangen – auch wegen der zunehmenden Verschmutzung des Kaspischen Meeres, wo etwa Öl gefördert wird. Die Tiere sterben nach Angaben von Experten durch Öllecks, Wilderei und Überfischung.
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Rund 2500 tote Kaspische Robben in Russland gefunden
Die Ursache für den Tod der geschützten Tiere ist noch nicht geklärt. Die Art ist vom Aussterben bedroht. Öllecks, Wilderei und Überfischung setzen den Tieren zu.
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