Der Immunologe Carsten Watzl sieht aktuell Gründe, mit einer vierten Corona-Impfung noch auf an die Omikron-Variante angepasste Vakzine zu warten. «Da die angepassten Impfstoffe hoffentlich nächsten Monat kommen, kann man jetzt auch warten, wenn man die vierte Impfung bisher noch nicht gemacht hat», sagte der Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Immunologie den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. «Die Impfung mit den angepassten Impfstoffen verstärkt noch einmal die Immunität gegenüber Omikron und sie werden wahrscheinlich auch einen gewissen Schutz vor Infektionen bieten.» Watzl erläuterte, wenn man sich jetzt zum vierten Mal mit den bisherigen Impfstoffen impfen lasse, sollte man mindestens drei bis sechs Monate warten bis zur nächsten Impfung. Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach (SPD) hatte jüngst gesagt, er erwarte zum Herbst vier neue, angepasste Impfstoffe mit Zulassung frühestens am 9. September. Die für Impfempfehlungen in Deutschland zuständige Ständige Impfkommission (Stiko) empfiehlt eine zweite Auffrischung bislang nur Menschen über 70 Jahren sowie einigen Risikogruppen. Führende EU-Behörden hatten sich hingegen für eine vierte Corona-Impfung für alle über 60 ausgesprochen. Lauterbach wiederum wirbt für Viertimpfungen auf breiterer Front - nach Rücksprache mit dem Arzt.
Bildnachweis: © Paul Zinken/dpa
Copyright 2022, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Immunologe: Mit Viertimpfung auf angepasste Vakzine warten
Wie lange sollten Menschen noch warten, die bisher noch keine vierte Impfung gegen das Coronavirus hatten? Immunologe Carsten Watzl wirbt dafür, die zweite Booster-Impfung noch etwas aufzuschieben.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
- 9. Februar 2026
Gebr. Wiedey GmbH: Der richtige Ansprechpartner für Terrassendächer & moderne Lösungen rund ums Haus
Hier findest Du innovative Ideen rund um's Haus.
Für unsere Geschäftsstelle in Gütersloh suche wir ab sofort Verstärkung.
- 24. Februar 2026
Streik: kein Stadtbus-Verkehr am Freitag und Samstag
Eine Pressemitteilung der Stadtwerke Gütersloh
Neueste Artikel
Krokodile im Hochwasser: In Australiens Northern Territory lauern nach schweren Überschwemmungen gefährliche Reptilien in den Fluten.
Das Rebhuhn ist der Vogel des Jahres 2026. Die scheuen Tiere mit orange-braunem Kopf und grauer Brust sind bereits vielerorts aus der Landschaft verschwunden. Wo und wie Hilfe gefragt ist.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Krokodile im Hochwasser: In Australiens Northern Territory lauern nach schweren Überschwemmungen gefährliche Reptilien in den Fluten.
Das Rebhuhn ist der Vogel des Jahres 2026. Die scheuen Tiere mit orange-braunem Kopf und grauer Brust sind bereits vielerorts aus der Landschaft verschwunden. Wo und wie Hilfe gefragt ist.






