Die italienische Finanzpolizei hat bei einer großangelegten Aktion gegen illegales Streaming mehr als 100 Durchsuchungen durchgeführt und etwa Tausend Nutzer sogenannter Piraten-Abos ins Visier genommen. Betroffen sind laut Finanzpolizei unter anderem illegale Zugänge zu kostenpflichtigen Angeboten von mehreren bekannten Streaminganbietern. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft von Bologna nutzten die Betreiber eine neuartige Technik, bei der Kunden eine bestimmte App installierten. Diese verband die Geräte mit ausländischen Servern, um verschlüsselte Inhalte freizuschalten und Sicherheitskontrollen der Plattformen zu umgehen. Die Ermittler sprechen von einem hochentwickelten System, das Zahlungen häufig über Kryptowährungen oder ausländische Konten abwickelte. Mehr als 70 mutmaßliche Verkäufer sollen Abos für 40 bis 130 Euro angeboten haben. Die Behörden schätzen den wirtschaftlichen Schaden für die betroffenen Unternehmen auf rund 300 Millionen Euro. Bei den Durchsuchungen konnten die Einsatzkräfte Beweismaterial in beträchtlicher Menge beschlagnahmen. Man erhofft sich davon weitere Hinweise. Gegen die ersten 1.000 identifizierten Nutzer sollen nun Geldstrafen von bis zu 5.000 Euro verhängt werden.
Bildnachweis: © Sabine Dobel/dpa
Copyright 2026, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Italienische Polizei zerschlägt Streaming-Piraterie-Ring
Kryptozahlungen, geheime Apps und 300 Millionen Euro Schaden: Die italienische Polizei greift bei Streaming-Piraten mit Durchsuchungen und Beschlagnahmungen durch.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
- 14. Oktober 2026
L757: Verler Straße in Gütersloh kurzzeitig voll gesperrt
Pressemitteilung von Straßen.NRW.
- 21. September 2026
Publikumspreis für „changes“ am Theater Gütersloh
Das Stück „changes“ von Maja Zade erhielt den Publikumspreis in Gütersloh.
- 24. September 2026
Straßenfiffi und verkaufsoffener Sonntag am 27. September in Gütersloh
Am 27. September 2026 bietet Gütersloh von 13 bis 18 Uhr Straßenkunst auf Berliner Platz und Kolbeplatz sowie einen verkaufsoffenen Sonntag.
Neueste Artikel
- 16. Oktober 2026
München darf Vergabepraxis für Wiesn-Zelte beibehalten
Über Monate wurde erbittert gestritten, wie die lukrativen Wiesn-Festzelte vergeben werden - und ob dabei nicht europäisches Recht angewendet werden müsste. Nun gab es die finale Entscheidung.
- 16. Oktober 2026
Nach milden Tagen bringt Tief «Irima» Regen
Das Wochenende wird nass und kühler. In der neuen Woche steigen die Temperaturen wieder, doch schon zur Wochenmitte kündigen sich neue Tiefausläufer an.
Weitere Artikel derselben Kategorie
- 16. Oktober 2026
München darf Vergabepraxis für Wiesn-Zelte beibehalten
Über Monate wurde erbittert gestritten, wie die lukrativen Wiesn-Festzelte vergeben werden - und ob dabei nicht europäisches Recht angewendet werden müsste. Nun gab es die finale Entscheidung.
- 16. Oktober 2026
Nach milden Tagen bringt Tief «Irima» Regen
Das Wochenende wird nass und kühler. In der neuen Woche steigen die Temperaturen wieder, doch schon zur Wochenmitte kündigen sich neue Tiefausläufer an.






