Der spanische König Felipe VI. hat Verständnis für die Reaktion aufgebrachter Einwohner im Katastrophengebiet bei Valencia geäußert. «Man muss die Wut und die Enttäuschung vieler Menschen darüber verstehen, was ihnen Schlimmes widerfahren ist, weil es schwer zu verstehen ist, wie die Mechanismen funktionieren und es die Erwartung gibt, dass man sich um die Notlage kümmert», sagte der König nach Angaben der Agentur Europa Press. Felipe und Königin Letizia hatten zwei verwüstete Orte in der Region besucht, die von dem Unwetter besonders schwer getroffen worden waren. Dabei wurden die beiden beschimpft und auch mit Schlamm beworfen. Letizia zeigte ebenfalls Verständnis: «Natürlich empfinden sie das so. Natürlich sind sie wütend», sagte sie dem Fernsehsender ABC. Felipe fügte nach dem Besuch im Katastrophengebiet hinzu, der Staat müsse als Ganzes präsent seien. Zur Hilfe für die Betroffenen meinte er: «Jeden Tag läuft es besser, so wie ich es verstehe. Das ist nicht spekulativ. Ich glaube, dass immer mehr Mittel zur Verfügung stehen und die Wirksamkeit sich ebenso erhöht.» Felipe dankte den Soldaten für ihren Einsatz im Katastrophengebiet «stellvertretend für alle Spanier».
Bildnachweis: © Rober Solsona/EUROPA PRESS/dpa
Copyright 2024, dpa (www.dpa.de). Alle Rechte vorbehalten
Protest von Unwetter-Opfern: König Felipe zeigt Verständnis
Das spanische Königspaar wird in besonders schlimm von der Flutkatastrophe getroffenen Orten nahe Valencia wütende empfangen. Felipe und Letizia können das gut verstehen.
Ihre Nachrichten fehlen auf der Gütersloh App?
Meistgelesene Artikel
Pressemitteilung vom Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen.
Familie Baturin aus Friedrichsdorf ist im Rathaus empfangen worden – Anlass war die Ehrenpatenschaft des...
- 22. Mai 2026
Studie: Leben und Arbeiten im Kreis Gütersloh
Migration und Integration von Menschen aus Mittel- und Südosteuropa.
Neueste Artikel
Auf der Raumstation ISS waren sie beide schon, auf dem Mond noch nicht. Das kommt noch, sind die Astronauten Alexander Gerst und Matthias Maurer überzeugt. Und wer würde als Erstes abheben?
Nach dem filmreifen Einbruch in die Gelsenkirchener Sparkasse Ende 2025 verlangen die ersten geschädigten Kunden Schadenersatz. In zwei Klagen am Landgericht Essen geht es um hohe Summen.
Weitere Artikel derselben Kategorie
Auf der Raumstation ISS waren sie beide schon, auf dem Mond noch nicht. Das kommt noch, sind die Astronauten Alexander Gerst und Matthias Maurer überzeugt. Und wer würde als Erstes abheben?
Nach dem filmreifen Einbruch in die Gelsenkirchener Sparkasse Ende 2025 verlangen die ersten geschädigten Kunden Schadenersatz. In zwei Klagen am Landgericht Essen geht es um hohe Summen.






