Das Johanniskraut ist die Heilpflanze 2019 und gilt als eine der ältesten und am besten untersuchten Heilpflanzen überhaupt.
Johanniskraut blüht von Juni bis August leuchtend gelb und steht oft in großen Gruppen auf Wiesen, an Feldwegen und Böschungen. Seine Blüten enthalten einen roten Saft: Wenn man die Blütenknospen zerreibt, färben sich die Finger blutrot. Und genau dieser Saft steckt voller Wirkstoffe. Schon Paracelsus, ein sehr bekannter Arzt des Mittelalters, bezeichnete Johanniskraut als eine Universalmedizin für den ganzen Menschen.
Bekannt ist die Pflanze als natürliches Mittel gegen depressive Verstimmungen, der in ihr enthaltene Wirkstoff Hyperforin hat einen positiven Einfluss auf die Botenstoffe des Gehirns. In mehr als 30 Studien wurde belegt, dass hochdosierter Johanniskraut-Extrakt der Wirkung von synthetischen Antidepressiva in nichts nachsteht. Im Gegensatz zu diesen hat Johanniskraut jedoch keine Nebenwirkungen.
Doch diese Heilpflanze kann noch mehr: Äußerlich angewandt, tötet sie Bakterien ab und kurbelt den Heilungsprozess der Haut an. Johanniskrautöl ist beispielsweise in der Apotheke erhältlich und sollte in keiner Hausapotheke fehlen.
Vorsicht ist jedoch geboten, wenn Sie Medikamente zur Hemmung der Blutgerinnung einnehmen müssen, hier sollten Sie Rücksprache mit Ihrem Arzt nehmen. Außerdem kann Johanniskraut (auch innerlich angewendet) die Lichtempfindlichkeit der Haut erhöhen.
Johanniskraut – eine der ältesten Heilpflanzen
Ein Gesundheitstipp aus der Naturheilpraxis Rebecca Mohncke
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