Wegen außergewöhnlich niedriger Temperaturen und starker Winde im US-Bundesstaat Florida muss die US-Raumfahrtbehörde Nasa den Startplan für die erste bemannte Mondmission seit mehr als einem halben Jahrhundert anpassen. Der eigentlich für dieses Wochenende geplante unbemannte Bodentest von «Artemis 2» könne nun frühestens Anfang kommender Woche durchgeführt werden, teilte die Nasa mit. Bei dem sogenannten «Wet Dress Rehearsal» werden bis auf den eigentlichen Start alle Abläufe getestet. Der eigentliche Start könne danach frühestens am 8. Februar stattfinden. Danach gibt es erstmal bis April zahlreiche weitere Startmöglichkeiten. Meteorologen sagen für das Wochenende für einige Teile von Florida so niedrige Temperaturen vorher wie seit Jahrzehnten nicht mehr - zeitweise Minusgrade und möglicherweise sogar etwas Schnee. Auch für andere Teile des Landes - vor allem südöstliche Bundesstaaten wie Georgia, Tennessee, North Carolina und Virginia - ist für das Wochenende ein Wintersturm vorhergesagt. Bereits am vergangenen Wochenende war ein verheerender Wintersturm über große Teile der USA gezogen. Das Raketensystem für «Artemis 2» - bestehend aus der Rakete «Space Launch System» und der «Orion»-Kapsel - steht bereits auf dem Startplatz auf dem Weltraumbahnhof Cape Canaveral in Florida. Nasa-Ingenieure haben angesichts der Temperaturen die Heizkapazitäten des Systems angepasst. Mit der «Artemis 2»-Mission sollen noch in diesem Jahr erstmals seit mehr als einem halben Jahrhundert wieder Menschen in die Nähe des Mondes fliegen. Die US-Astronauten Christina Koch, Victor Glover und Reid Wiseman sowie ihr kanadischer Kollege Jeremy Hansen sollen den Mond bei der etwa zehntägigen Mission umrunden. Sie befinden sich bereits seit einigen Tagen in Quarantäne im texanischen Houston. Zuletzt waren 1972 US-Astronauten auf dem Mond.Teile der USA vor weiterem Wintersturm
Astronauten-Crew bereits in Quarantäne
Bildnachweis: © John Raoux/AP/dpa
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Kälte in Florida - Test für Mondmission verschoben
Erstmals seit mehr als einem halben Jahrhundert sollen bald wieder Menschen in die Nähe des Mondes fliegen. Das Raketensystem steht bereit - aber das Winterwetter in den USA bereitet Probleme.
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