Die Zahl der Kindeswohlgefährdungen in Deutschland hat das dritte Mal in Folge einen neuen Höchststand erreicht. Im Jahr 2024 stellten die Jugendämter bei rund 72.800 Kindern oder Jugendlichen eine Gefahr durch Vernachlässigung, psychische, körperliche oder sexuelle Gewalt fest. Laut Statistischem Bundesamt stieg diese Zahl damit binnen fünf Jahren um fast ein Drittel (plus 31 Prozent). Auch im Vergleich zum Vorjahr nahm die Zahl zu. Da 2023 verschiedene Jugendämter keine Daten geliefert hatten, wurde die Zahl damals nur geschätzt. Gegenüber diesem Schätzwert stieg die Fallzahl 2024 um acht Prozent, gegenüber den gemeldeten Fällen sogar um 14 Prozent. Im Vorfeld hatten die Jugendämter rund 239.400 Verdachtsfälle geprüft. Was über die Fälle bekannt ist
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Kindeswohlgefährdungen zum dritten Mal auf Rekordwert
Vernachlässigung und Gewalt: Rund 72.800 Kinder oder Jugendliche waren 2024 von Kindeswohlgefährdung betroffen. Binnen fünf Jahren stieg die Zahl um ein Drittel.
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